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Mobilität beim zweiten Shutdown in der Schweiz
Aus Tagesschau vom 18.01.2021.
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Schweiz im zweiten Shutdown Homeoffice-Pflicht: So sieht es im ÖV und in Innenstädten aus

Seit Mitternacht gelten in der Schweiz verschärfte Corona-Massnahmen; das öffentliche Leben wird, ähnlich wie im Frühling, erneut stark heruntergefahren. Unter anderem gilt eine Homeoffice-Pflicht – so sollen sich etwa im öffentlichen Verkehr weniger Menschen begegnen.

Ob die Massnahmen die Ausbreitung des Virus weiter eindämmen können, wird sich in rund zwei Wochen weisen. Ein Augenschein an Bahnhöfen und in den Trams und Zügen zeigt: Nicht überall sind weniger Menschen unterwegs.

Zürich

Zum Beispiel in Zürich: Auch heute sind im öffentlichen Verkehr viele Sitze belegt, wie ein Bild aus dem Bus zum Bahnhof Altstetten zeigt.

Menschen im Bus.
Legende: Kurz nach 7 Uhr: Der Bus von Oberengstringen zum Bahnhof Altstetten. SRF / Fanny Kerstein

Entsprechend warten auch einige Menschen am Bahnhof Altstetten auf den Zug, der ebenfalls einigermassen voll ist. Allerdings kämpfen die SBB in Zürich noch immer mit den Folgen des vielen Schnee, Verbindungen fallen aus und so verteilen sich die Leute etwas weniger. Insgesamt scheinen in Zürich leicht weniger Leute unterwegs zu sein, allerdings noch immer mehr als im Frühling.

Menschen auf dem Perron am Bahnhof Altstetten.
Legende: Der Pendlerverkehr am Bahnhof Altstetten ist nicht vollständig verschwunden. SRF / Fanny Kerstein

Auch der Hauptbahnhof ist leerer als üblich. Wer jedoch leere Züge erwartet hatte, wie es sie teilweise im Frühling gab, wurde enttäuscht.

Luzern

Ein Augenschein am Bahnhof Luzern hinterlässt den Eindruck, dass nicht wirklich weniger los ist an diesem Montagmorgen. Vor Take-Away-Ständen stehen Leute Schlange. Eine schnelle Umfrage bei einigen Verkäuferinnen dieser Stände bestätigt die Beobachtung. «Wenn ich es mit dem ersten Shutdown vom letzten Frühling vergleiche, hat es heute deutlich mehr Leute», sagt eine der Verkäuferinnen.

Schlange vor dem Kiosk im Bahnhof Luzern.
Legende: Kein Vergleich zum Frühling: Schlangestehen vor dem Kiosk im Bahnhof Luzern. SRF / Lars Gotsch

Bern

An der Schwarztorstrasse in Bern – wo sich auch das SRF-Radiostudio befindet – stauen sich normalerweise die Autos am Morgen. Heute war sie leer.

Leere Schwarztorstrasse in Bern.
Legende: Normalerweise herrscht hier viel Verkehr. Nicht so heute. SRF / Michael Sahli

Auch ein Blick in die Altstadt zeigt, dass in der Bundesstadt wohl viele von zuhause aus arbeiten.

Leere Berner Altstadt.
Legende: Die Gassen in der Berner Altstadt sind eindeutig leerer als üblich. SRF / Elisa Häni

Es ist jedoch klar, dass nicht alle Menschen in der Schweiz Homeoffice machen können. Daran erinnern diese Angestellten der Stadt Bern, die selbst bei kalten Temperaturen draussen arbeiten – mit genügend Abstand, selbstverständlich.

Mitarbeitende der Stadt Bern schneiden Bäume.
Legende: SRF / Elisa Häni

Baden

Auch die Altstadt von Baden AG ist wie leergefegt. Allerdings ist der Shutdown, der ab heute für die ganze Schweiz gilt, im Kanton Aargau schon seit rund einem Monat in Kraft. Bei vielen Läden – beispielsweise Büchergeschäften – kann man jedoch Artikel telefonisch oder online bestellen und diese dann zu einer abgemachten Zeit abholen und bezahlen.

Leere Badener Altstadt.
Legende: SRF / Wilma Hahn

Chur

In der Churer Bahnhofstrasse sieht man zwar einige Passanten flanieren. Viel zu shoppen gibt es aber nicht – die meisten Geschäfte müssen geschlossen bleiben.

Bahnhofstrasse in Chur.
Legende: SRF / Silvio Liechti

Basel

Am Bahnhof Basel sind die Auswirkungen des neuerlichen Shutdowns bereits spürbar. Zwar sind auch hier noch immer mehr Menschen unterwegs als während des ersten Shutdowns. Jedoch ist von den üblichen Staus an den neuralgischen Punkten im Bahnhof heute Morgen nichts zu sehen.

Leere Halle im Bahnhof Basel, Menschen auf der Rolltreppe.
Legende: Eine Rolltreppe ist voll – sonst sind im Bahnhof Basel aber nicht viele Menschen zu sehen. SRF / Massimo Agostinis

Auch in der Innenstadt bewegen sich nicht viele Menschen.

Die leere Basler Innenstadt.
Legende: SRF / Georg Halter

SRF 4 News, 18.1.21, 6 Uhr;

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51 Kommentare

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  • Kommentar von erwin schatt  (erwin.schatt)
    Ich verstehe nicht, das man unterwäsche verkaufen kann, und das ein solarium und Baumärkte offen haben dürfen, die müsste man auch schliessen.
  • Kommentar von Oskar Utzinger  (Oskar65)
    Ich habe diverse Kollegen die im Büro arbeiten, HO machen könnten aber wo der Arbeitgeber sagt er will das nicht, punkt! Wenn viele so denken dann bleiben die Züge immer noch voll egal was der Bundesrat sagt.
    1. Antwort von Hugo Wolf  (Hugo Wolf)
      genau diesen Arbeitgeber sollte man auf dir Finger schauen!!!
    2. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Firmen welche ihren Mitarbeitern Home Office ohne wesentliche Gründe verbieten, sollte man mit hohen Bussen bestrafen.
  • Kommentar von Ralph Loosli  (Ralph SN)
    Einfach einmal die Grenzen schliessen!!
    England macht es vor........ Coronatest und/oder Quarantäne