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Schweiz Schweiz verbietet Verkauf manipulierter VW-Fahrzeuge

Der Bund wird in der Abgas-Affäre aktiv: Als Sofortmassnahme will er den Verkauf der betroffenen VW-Konzernfahrzeuge verbieten. Zudem wird eine spezielle Arbeitsgruppe eingesetzt, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt.

VW-Auto hinter Zaun
Legende: Das Astra nennt die Zahl von rund 180‘000 Fahrzeugen in der Schweiz, die potenziell betroffen sein könnten. Keystone

Der Bund greift in der Abgas-Affäre durch: Die Fahrzeuge der betroffenen VW-Marken dürfen vorübergehend nicht mehr verkauft werden. In einer Mitteilung ist vom vorsorglichen Entzug der Typengenehmigung die Rede.

Mit dieser Massnahme verhindere das Astra, dass weitere potenziell betroffene Fahrzeuge für den Schweizer Strassenverkehr zugelassen werden, schreibt das Bundesamt für Strassen. Nicht betroffen von der Verfügung sind bereits in Verkehr gesetzte Fahrzeuge. Diese Wagen dürfen also weiterhin fahren.

Das Astra geht davon aus, dass in der Schweiz rund 180‘000 Fahrzeuge potenziell betroffen sein könnten. Es sind Modelle aus dem Volkswagenkonzern der Marken Audi, Seat, Skoda und Volkswagen der Baujahre 2009 bis 2014 (ausschliesslich Ausführungen Euro5), welche mit Dieselmotoren in den Ausführungen 1,2TDI, 1,6TDI und 2.0TDI ausgerüstet sind. Eueo6-Motoren der laufenden Produktion sind nicht betroffen.

Als nächster Schritt klärt das ASTRA ab, ob und falls ja, welche dieser Fahrzeugtypen tatsächlich mit manipulierter Software ausgestattet sind.

6 Kommentare

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  • Kommentar von roland goetschi (pandabiss)
    Zum jetztigen Zeitpunkt erscheint mir das Handeln der Schweiz doch ein bisschen verfrüht. Vielleicht sollte man doch erst genauer abklären was eigentlich Sache ist. Es betrift schliesslich viele Arbeitsstellen und Unternehmen. Auf die paar Tage/Wochen kommt es dann wohl auch nicht mehr an.
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  • Kommentar von heni seemann (heni)
    am ende der disasterkette steht einen mitarbeiter der sein job verliert... ich vermute zudem das es einen wirtschaftskrieg ist... einfacher zwingt man der konkurrenz nicht in den knien... ob die andere marken so sauber sind??? gelte den unschuldsvermutung... jetzt noch...
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Die Schweiz ist eben ein Musterknabe - wenn die USA schnupft, dann springt die Schweiz sofort auf um "angemessen" zu reagieren.
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    1. Antwort von Franz NANNI (Aetti)
      Nun, die CH hat recht! Nur, sie sollte die Wagen zugelassen lassen mit dem Auftrag, ALLE diese Fahrzeuge sofort umzuruesten, auf Kosten der VW sowie dass eine Entschaedigung bezahlt werden muss an den Staat wegen gezielter Umweltverschmutzung.. auch durch VW! Wenn es kostet wird getan, sofort... auch durch VW.. weil es koennte ja noch mehr kosten! Event sogar ein Verkaufsverbot zB fuer 3 Jahre... autsch.. waere Medizin fuer alle Akteure! Weil, Umweltschutz geht, sparsam und sauben geht...
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Glauben Sie, VW sei der einzige Autohersteller, der trickst, F.Nanni? VW hat tatsächlich die Abgaswerte gefälscht. Trotzdem halte ich die mediale Verurteilung, die Verluste und angedrohten Bussen für unverhältnismässig. Nach den schweizer Banken, werden nun europäische Banken und die europäische Wirtschaft gezielt attakiert. Die schweizerische Chemieindustrie könnte ebenfalls auf dem "Menueplan" stehen. Die USA sorgen für Geldflüsse ins eigene Land, durch Bussen, Übernahmen, IWF-Zinsen u.v.m.
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