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Mehr Auswanderer Schweizer ziehen am liebsten nach Frankreich

Insgesamt ziehen mehr Schweizerinnen und Schweizer ins Ausland als in die Schweiz zurückkehren.

Die Statue vom Alexander dem dritten mit dem Grand Palais im Hintergrund und der Himmel von Paris.
Legende: Über die Hälfte der volljährigen Ausgewanderten sind Frauen. Colourbox

Die Anzahl der Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, nimmt weiter zu. Insgesamt leben nun fast 775'000 Personen im Ausland. Allein im vergangenen Jahr nahm die Anzahl der Auswanderer um fast drei Prozent zu. Dies ist rund ein Prozent mehr als in den Jahren zuvor. Über die Hälfte bleibt innerhalb Europas. Über 50 Prozent der volljährigen Ausgewanderten sind Frauen.

Starker Zuwachs in Portugal und der Türkei

Die Top drei der ausgewählten Wohnländer bleibt mit Frankreich, Deutschland und den USA konstant. Erwähnenswert ist der Zuwachs in Portugal und in der Türkei mit je über 8 Prozent mehr Auslandschweizern.

Ausserhalb Europas zog es im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Schweizer in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Thailand, in den Libanon sowie in Maghreb-Staaten.

Jugend-Magnet Israel

Fast jede zweite Schweizerin respektive jeder zweite Schweizer in Israel ist minderjährig. Im Gegensatz zu Spanien, wo fast jede dritte aus der Schweiz eingewanderte Person älter als 65-jährig ist. In Thailand ist es jede vierte.

Legende:
Top Ten der ausgewählten Wohnstaaten EDA

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Nadine Jagarich (NJ)
    Doppelbürgerschaft trägt zweifelsohne dazu - man kann immer wieder ‚nach Hause in die Schweiz‘ zurückkehren, wenn es einem ‚draussen‘ nicht passt. Man kann dann auch die Sozialhilfe in Anspruch nehmen, wenn keine Stelle mehr zu finden ist. Diskussionslos ist die erwähnte Bevölkerungsinhomogenität, das Schwinden der Schweizerkultur, die steigende Anzahl der ‚Flüchtlinge‘ und damit verbundenen Kostenfolgen. Abenteuerfreude, interkulturelle Ehen, manchmal auch: ‚das Gute über dem Besseren‘ suchen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Auswandern kann viel Gründe haben, auch ich würde sehr gerne Auswandern. Wenn ich jetzt dann wieder für 3 Monate nach Spanien gehen werde, fühle ich mich da sehr viel wohler als in der Schweiz. Das näher zu erläutern, dafür reichen 500 Wörter nicht. Auf die Frage eines Spaniers was der Unterschied Spanier und den Schweizern war Antwortete ich. Ihr wisst wie man Lebt aber nicht wie man Arbeitet und in der Schweiz weiss man zu Arbeiten aber nicht zu Leben.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer Ohren und Augen offen hat, kann diese "Verteilung" von wegziehenden "Schweizer(innen)" gut erkennen und analysieren: Viele Romands fühlen sich sowieso eher als "Franzosen" als Schweizer. Kommt dazu, dass im Kanton Genf und Waadt Wohneigentum und Mietzinse bald unbezahlbar geworden sind! Der Zuwachs in Portugal und der Türkei ist schnell erklärbar: Viele "eingebürgerte" Migranten zieht es, trotz rotem Pass in ihre "billiger zu lebenden" Heimatländer zurück! Profitieren, dann wieder abhauen!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Ganz wenig Wahrheit in Ihrem Kommentar. Die meisten Emigranten bleiben in der Schweiz im AHV alter da Sie Ihre Sozialen Wurzel da inzwischen in der Schweiz haben. Sie gehen vielleicht mehrere Wochen in Ihr Ursprüngliches Land in den Urlaub, aber den Hauptwohnsitz behalten die meisten in der Schweiz.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Selbstverständlich bleiben die MEISTEN Migranten (und Schweizer) hier, Frau Röthenmund. Bevor Sie Belehrungen aussenden, also zuerst den Kommentar sachlich und emotionslos lesen! Es geht im Bericht nur darum wer und wieviele auswandern, mehr nicht! Ich würde als Türke im AHV-Alter auch lieber dort bleiben (und wohnen), wo alles perfekt organisiert und sozial hochstehend abgefedert ist! Andere blieben halt ewig ihrer Kultur treu und leben im Alter lieber dort! Das sind reale Fakten!
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    3. Antwort von Kurt Meier (Kurt3)
      Rolf Bolliger ,immer wieder fällt mir auf , dass bei Ihren Kommentaren, Unterstellungungen statt Argumente die Oberhand haben . Wenn der Herr Blocher sagt , die Romans seien keine richtigen Schweizer , dann ist es für Robo eine Tatsache. Wenn Portugiesen Ihr halbes oder ganzen Leben in der Schweiz gearbeitet haben ist das für Sie " profitieren " . Und warum sollte diese Leute einbürgern lassen , wenn sie die Absicht haben , im Alter wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren?
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    4. Antwort von Kurt Meier (Kurt3)
      Herr Bolliger , wie " analysieren" Sie genau , wie sich die Romans fühlen ? Da helfen wohl offene Ohren und Augen wenig. Außer man wäre ein Hellseher .
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    5. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Noch etwas, Herr Meier: Im Bericht geht es nur um "Schweizer" (also Menschen mit dem roten Pass) die laut Statistik auswandern und nicht um nicht eingebürgerte, aber hier arbeitende Ausländer(innen), die im Alter wieder in ihr Heimatland zurückkehren! Also, suchen Sie nicht ständig nach einer Nadel im Heuhaufen, sondern lesen Sie einfach zuerst sachlich und emotionslos andere Meinungen genau durch, bevor Sie wieder Belehrungen unter "antworten" reindöggelen!
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    6. Antwort von Kurt Meier (Kurt3)
      Herr Bolliger , wie soll ich denn den Satz verstehen : "profitieren und dann wieder abhauen ? Bitte lesen Sie Ihre eigenen Kommentare mal sachlich und emotionslos durch .
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    7. Antwort von HP Korn (HaPeChe)
      Die Verfassung von 1848 (als Geburtsdokument der heutigen Schweiz) wurde nur von 15 ½ Kantonen angenommen, SZ, ZG, VS, UR, NW, OW, AI, TI lehnten sie ab. Die Existenz der Schweiz ist also den Romands zu verdanken, nicht den Deutschschweizern.
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