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Sesselrücken im Nationalrat Samira Marti übernimmt Leutenegger Oberholzers Sitz

Legende: Audio Samira Marti rückt in den Nationalrat abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
02:02 min, aus SRF 4 News aktuell vom 26.03.2018.
  • Die 24-jährige Baselbieter SP-Politikerin Samira Marti rückt in den Nationalrat für die zurücktretende Susanne Leutenegger Oberholzer nach.
  • Kathrin Schweizer, die eigentlich erster Ersatz für Leutenegger Oberholzer war, verzichtet auf das Amt.

Samira Marti ist seit März 2017 Co-Vizepräsidentin der SP Baselland. Von 2014 bis 2016 sass sie in den Geschäftsleitungen der SP Schweiz und der Juso Schweiz. 2015 hatte Marti für das Kantonsparlament kandidiert.

Schweizer will nicht nach Bern

Die eigentliche Nachfolgerin Kathrin Schweizer verzichtet auf das Nationalratsamt. Sie will sich der parteiinternen Nomination zur Regierungskandidatin für die Wahlen im nächsten Jahr stellen.

Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer hatte am Samstag ihren vorzeitigen Rücktritt auf spätestens Ende Jahr angekündigt. Die 70-Jährige war 1999 für die SP Baselland in den Nationalrat gewählt worden. Zuvor war die Nationalökonomin schon für die POCH von 1987 bis 1991 in der grossen Kammer gesessen.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Dany Burkhardt (buda)
    und wenn ein Kandidat verzichtet empfinde ich es als Beschiss und Absicht jemand anderes in die Position zu manövrieren..die Fähigkeit sollte entscheiden und wer nicht gewählt wird sollte nicht ins Amt kommen...ist für mich taktischer Beschiss am Wähler und hat in einer Demokratie nichts zu suchen..sorry Frau Marti, wenn Sie Charakter haben, lehnen Sie ab
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Das ist eine fuer Parlamentssitze uebliche Masche, um vom Bisherigenbonus zu profitieren. Sie kann ja bei Versagen nicht wiedergewaehlt werden. Eine andere Partei, die wegen nur noch "ferner liefen" in den Wahlen den Konkordanzanspruch auf einen zweiten Bundesratssitz verlor (und bald auch den Anspruch auf einen verlieren wird), zog die Masche gar fuer den Bundesrat ab, der aber prompt der Metzlere ins Hoeschen ging. Da war die "Empoerung" der SMM aber bei der Wahl veil maessiger als bei der Ko
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    2. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Samira Marti war 2015 auch auf der Liste und erhielt ebenfalls Stimmen. Ich rate Ihnen sich etwas mehr mit dem Wahlsystem in der Schweiz auseinander zu setzen, anstatt irgendwelche Charakterfragen zu stellen oder Menschen die Lebenserfahrung abzusprechen.
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  • Kommentar von Dany Burkhardt (buda)
    denn in der Politik wird über die Zukunft der Bevölkerung entschieden... und dazu braucht es schon ein wenig Lebenserfahrung und nicht nur Idealismus
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Auf die Lebenserfahrung der alten SP- und Gewerkschaftsponzen, die fuer Verwaltungsratssitze in fuer die Versicherten ruinoesen Pansionskassen, mit der PFZ die Loehne druecken und die Mieten explodieren helfen, verzicht ich gerne. Den noch nicht korrumpierten Jusos koennte es am ehesten aufstossen, dass die "Gleichstellung" von Mann und Frau auf der Abteufung der Maennerloehne und Erhoehung des Frauenrentenalters mit Verlaengerung statt Verkuerzung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich fusst
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    2. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Auch in der Politik muss Lebenserfahrung sammeln ja jungen Menschen erstmal möglich gemacht werden!
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    3. Antwort von robert mathis (veritas)
      D.Burkhardt nachrutschen und für Jahre bleiben entspricht nicht meinem Demokratieverständnis,ich erwarte faire Wahlen für ausgewiesene Leute,gilt für alle Parteien und alle politischen Aemter,betr.auch die Selektion durch Frauenquoten genau so ein Unsinn.Je ka mi wie an der Kilbi....
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  • Kommentar von Dany Burkhardt (buda)
    Ohne Lebenserfahrung, die Sozialkompetenz ist nicht zu beurteilen, aber Diese entsteht mit der Lebenserfahrung, einen Uni Abschluss braucht es nicht, aber was bringt diese junge Frau mit was sie für dieses verantwortungsvolle Amt berechtigt? zumal sie ja gar nicht zur Wahl stand sondern einfach nur nachgerutscht ist? Diese Partei verliert für mich an Glaubwürdigkeit...Frau/Mann soll zuerst etwas erarbeiten, etwas leisten, beweisen bevor der Einstieg in die Politik möglich sein dürfte
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Hr.Burkhardt.Wie war das nun bei Hr.Wehrmut auch nur nachgerutscht diese Machenschaften der Parlamentarier den Rückzug während der gewählten Amtszeit zu tätigen nur um die Parteinachfolge zu sichern wird von allen Parteien missbraucht und sollte nicht gestattet sein.
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