Zum Inhalt springen

Session IV: Kürzung der Kinderrenten kommt wieder aufs Tapet

IV-Bezüger mit Kindern erhalten eine Zusatzrente. Doch die IV muss sparen: Die sogenannten «Kinderrenten» könnten nun womöglich gekürzt werden.

Eine Person sitzt im Rollstuhl
Legende: Behinderte mit Kindern haben Anspruch auf eine «Kinderrente» – in welcher Höhe diese sein soll, darüber wird diskutiert. Colourbox

IV-Bezüger mit Kindern erhalten eine Zusatzrente. Diese sogenannten «Kinderrenten» könnten nun gekürzt werden.

Die Forderung nach einer Kürzung ist seit längerem umstritten. Nun nimmt das Parlament das Thema wieder auf, der Nationalrat hat eine Motion aus dem Ständerat entsprechend ergänzt.

Das Parlament hatte die Massnahme aus dem zweiten Teil der 6. IV-Revision ausgeklammert, um die Chancen für diese Vorlage zu erhöhen. Die Revision scheiterte aber letzten Sommer.

IV muss Schulden bis 2028 abbauen

Nun will der Nationalrat auf den ausgeklammerten Teil zurückkommen, bei dem es um die Kinderrenten geht. Mit 109 zu 86 Stimmen folgte er seiner Kommission und stimmte für die Ergänzung einer Motion von Urs Schwaller (CVP/FR). Diese geht nochmals an den Ständerat.

Die anderen Forderungen der Motion waren kaum bestritten. Das Parlament will sicherstellen, dass die Invalidenversicherung ihre Schulden bei der AHV bis ins Jahr 2028 beglichen hat.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Würden unsere EU-Turbos in Bundesbern nicht so viele Steuergelder verschwenden NUR um dem Ausland zu gefallen, würde es solche Diskussionen gar nicht brauchen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von H. Frühling, Bern / Zürich
      Sie verwechseln da zwei Dinge: Hätte die SVP nicht Sozialschmarotzer und ausländische IV-Bezüger pauschal bestrafen wollen und sich auf eine Lösung der IV-Finanzierung konzentriert, wären alle die Ungerechtigkeiten gegenüber Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, nicht passiert. Lesen Sie über Kinder, denen nicht geholfen wird und über das Versagen der IV, wenn sie Renten kürzt oder aufhebt, aber gar keinen entsprechenden Arbeitsplatz anbieten kann. Gegen EU wettern Sie bitte zu EU Themen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Birgit Ellmerer, Bern
    Diese IV Politik ist dermassen beschämend und eines Landes wie der Schweiz unwürdig. Widerlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Bendicht, Bern
    Super! Jetzt haben die Bürgerlichen vor, den Kindern der Ärmsten noch das letzte wegzunehmen, aber gleichzeitig muss das Budget für das Militär erhöht werden, obwohl das VBS bisher nie sein ganzes Geld aufbrauchen konnte. Diese Bürgerlichen Politiker sollen sich schämen, dass sie die Verletzlichsten schröpfen und ihnen auch die letzte Chance auf ein menschenwürdiges Leben rauben, um das Geld in die Zerstörung und in den Krieg zu investieren! Ich glaube, die müssen zu Hause alle Spiegel abhängen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @S. Bendicht: Sie verwechseln da etwas. IV-Bezüger sind nicht nur arme Menschen! Es sind also keine Sozialleistungen an arme Menschen & ihre Kinder. Aber statt der Kinderrente dürfte statt dessen der IV-Beitrag an die Betroffenen selber, welche über kein Vermögen verfügen erhöht werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen