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Altersvorsorge 2020 Um dieses Paket wird jetzt gerungen

Letzter Etappensieg für das Mitte-Links-Lager bei der AHV-Revision. Eine Einschätzung von SRF-Redaktor Meier.

Legende: Audio ««Widerstand ist noch nicht gebrochen»» abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
1:13 min, aus HeuteMorgen vom 15.03.2017.

«Das Mitte-Links-Lager hat sich durchgesetzt: Es hat die zusätzlichen 70 Franken AHV durchgepaukt. Einzig bei der Mehrwertsteuer buchstabiert Mitte-Links etwas zurück und lässt weniger Zusatzgeld in die AHV fliessen. Das tut für den Moment niemandem wirklich weh und hat einzig zur Folge, dass die nächste Reform noch früher kommen muss.

Den Widerstand von rechts hat das Mitte-Links-Lager zwar mit seinem Schritt bei der Mehrwertsteuer nicht brechen können – dennoch kann es optimistisch in die entscheidende Abstimmung im Nationalrat gehen: Die Grünliberalen und einzelne Abweichler aus der FDP und der SVP könnten der Rentenreform zu den nötigen 101 Stimmen verhelfen. Äusserungen von möglichen Abweichlern legen den Schluss nahe: Ein Ja zur Reform am Donnerstag im Nationalrat ist im Moment wahrscheinlicher als ein Absturz.»

Einschätzung von Dominik Meier, Redaktor Bundeshaus.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Nun denn, hoffen wir, dass der Absturz dann an der Urne erfolgt, immer unter der Voraussetzung, dass der Stimmbürger die Folgen dieses unsäglichen Kuhhandels durchschaut.
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  • Kommentar von Hans Leuenberger (hansle)
    Ich will als Rentner nicht CHF 70 mehr im Portemonnaie haben, sondern endlich billigere Krankenkassenprämien, vernünftige öV-Tarife und nicht zuletzt wucherfreie Mietzinsen. Dann haben wir alle etwas davon, ob Jung oder Älter.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Es ist nicht wichtig ob Mitte - Links oder Rechts gewinnt, das geht hier nicht um ein Spiel, sondern um unsere Rente. Aber da die Damen & Herren sowieso nie von der Abhängig sind, Interessiert es sie mehr Ihre Lobbyisten und Geldgeber zu befriedigen. Den Korruption läuft halt in der Schweiz anders als in den andern Ländern, da bekommt man Verwaltungsratspöstli oder einfach man wird bei den Wahlen finanziell gestützt, es darf aber auch eine "kleine" Spende in die Parteikasse sein.
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