Sojabohnen verstopften den Zürcher Nordring

Ein Lastwagen hat am Montagmorgen im Gubristtunnel auf der A1 eine Ladung Bohnen verloren. Der Verkehr staute sich in Fahrtrichtung Bern auf einer Länge von 25 Kilometern. Kurz vor dem Mittag konnte der Tunnel Richtung Bern wieder befahren werden.

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Sojabohnen legen Morgenverkehr lahm

3:28 min, aus Schweiz aktuell vom 20.10.2014

Ein Lastwagen hat am Montagmorgen gegen 5.30 Uhr im Gubristtunnel auf der A1 von St. Gallen in Richtung Bern eine Ladung Sojabohnen verloren.

Wegen Rutschgefahr war der Tunnel den ganzen Vormittag nur auf einer Spur befahrbar. Reisende brauchten viel Geduld, der Berufsverkehr staute sich vor dem Tunnel auf einer Länge von 25 Kilometern. Sechs Stunden dauerten die Aufräumarbeiten, kurz vor dem Mittag konnte der Tunnel wieder frei gegeben werden.

Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich hob sich der Kipper des Lastwagens bei der Fahrt durch den Gubrist aus bisher unbekannten Gründen an. Darauf verteilten sich die lose geladenen Sojabohnen auf einer Strecke von rund einem Kilometer im Tunnel.

Nachfolgende Autos pressten die Bohnen dann in den Asphalt. «Das gab einen ziemlich glitschigen Belag», erzählt Beat Jost von der Kantonspolizei. Zu gefährlich, um Autos fahren zu lassen. Der Tunnel musste gesperrt, das ölige Sojamus erst in aufwendigen Reinigungsarbeiten entfernt werden.

Sojabohnen auf der Fahrbahn.

Bildlegende: Sojabohnen führten zu dem Mega-Stau. Kantonspolizei Zürich

Hochdruckreiniger genügten nicht

Der Strassenunterhaltsdienst des Kantons sei sofort mit Hochdruckreinigern ausgerückt, diese hätten jedoch die Bohnen nicht aus dem Asphalt zu drücken vermocht, sagt Jost weiter. Es brauchte Spezialmaschinen die nicht nur mit Hochdruck sondern auch mit Bürsten arbeiten, welche die ölige Masse aus dem Belag bürsten konnten.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Bis zu 25 Kilometer Stau

    Aus Tagesschau vom 20.10.2014

    Ein Lastwagen hat auf der Autobahn A1 im Gubristtunnel in Zürich am Morgen einen Teil seiner Ladung verloren. Die Konsequenz: anhaltende Staus von bis zu 25 Kilometer Länge. Zudem musste wegen der starken Verschmutzung eine der beiden Röhren des Tunnels gesperrt werden.