SRF belegte 2012 den Spitzenplatz

Sowohl mit seinen Radioprogrammen als auch mit seinen Fernsehangeboten ist das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) klar Marktführer. Während die Nutzung der klassischen Kanäle leicht abnimmt, wird das multimediale Angebot stärker nachgefragt.

Sabine Dahinden Carrel berichtet aus dem Nationalratssaal

Bildlegende: Live aus dem Bundeshaus: Die Spezialsendung von «Schweiz aktuell». srf

Die Angebote von SRF sind in der Schweiz nach wie vor am beliebtesten: Über 60 Prozent aller Deutschschweizer Hörer wählten 2012 täglich während 110 Minuten die Radioprogramme von SRF.

Auch die Fernsehangebote von SRF behaupteten sich: In der attraktivsten Sendezeit am Hauptabend betrug der Marktanteil 39,3 Prozent. Im Ganztagesschnitt erreichten die drei TV-Kanäle einen Anteil von 29,3 Prozent. Im Jahr 2011 lag er bei 29,8 Prozent.

Der leichte Abwärtstrend in den klassischen Medien entspricht den Erwartungen der Branche, schreibt SRF in einer Mitteilung. In einem limitierten Markt würden sich immer mehr Anbieter bewegen. Der Rückgang der Zahlen liege aber auch an der TV-Nutzung per Internet, die 2012 noch nicht gemessen worden sei und erst in der nächsten Jahresauswertung berücksichtigt werde.

Video-Podcasts wurden 2012 14 Prozent mehr heruntergeladen, der Radio-Webplayer wurde 8 Prozent häufiger aufgerufen.

Highlights 2013

SRF setzt im neuen Jahr verstärkt auf Ereignisse, schweizerische Inhalte und Eigenproduktionen. Zu den Höhepunkten im Sport gehören die Weltcups in Adelboden und Wengen sowie das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Für Unterhaltung sorgen «The Voice of Switzerland», eine neue Schweizer Sketch-Show und sechs neue Schweizer Fernsehfilme.