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Schweiz Tiefere Prämien für den unteren Mittelstand

Die Krankenkassen schlagen einen verfeinerten Risikoausgleich, Rabatte für Jugendliche und tiefere Kinderprämien vor.

Die Studie «Gesundheitsreform - Für tragbare Prämien» im Auftrag des Branchenverbands Santésuisse zeigt, wie ausgewogenere Krankenkassenprämien für die Schweizer Haushalte und die einzelnen Versicherten zu erreichen sind.

Gemäss Santésuisse müssen Familien mit Jugendlichen in Ausbildung, Familien mit Kindern sowie Haushalte mit Personen im AHV-Alter einen besonders hohen Einkommensanteil für die Prämien aufwenden.

Santésuisse schlägt vor, dass die Prämien für 19- bis 25-Jährige nicht mehr als die Hälfte einer Erwachsenenprämie betragen.

Die Studienautoren bezeichnen eine Finanzierung der Kinderprämien über die individuelle Prämienverbilligung (IPV) – also über Steuern – als besonders wirksam. Dadurch steige allerdings die Steuerlast für Haushalte im oberen Mittelstand und darüber.

Die dritte Massnahme ist eine verfeinerte Ausgleichsprämie zwischen Versicherern mit vielen kranken Menschen und anderen mit tiefen «Risiken».

6 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    jaja, dafür bezahlen die anderen halt jedes Jahr happiges mehr. Die Begünstigten werden es ausnutzen und wegen jedem Boboli zum Doktor rennen.
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  • Kommentar von Leo Nauber, 8052 Zürich
    Wie recht Sie haben, Herr Moser. Nur sollten da auch die Versicherten mittun, indem sie nicht wegen jeder Lappalie einen Arzt aufsuchen, ggf. sogar mehrere (ja, das gibts, kenne selber solche mit Namen und Adresse). Und dann auch nicht jeden Lifestyle (Schein)Bedarf über die KK abrechnen können. Da müsste mal tüchtig entrümpelt werden, auch wenn dies dem einen oder andern Politiker das Amt kosten würde. Wenn das überhaupt so wäre.
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  • Kommentar von Alexander Moser, Interlaken
    Die Studie sollte sich vielleicht lieber darum kümmern, wie die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden können - und nicht wie man die stetig steigenden Kosten geschickt "verschleiern" und anderen anlasten kann... Aber anscheinend will man gar keine sinkenden Prämien - zu gut verdient Santesuisse und die gesamte Sozialindustrie daran!
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Santesuisse ja - "Sozialindustrie" SVA nein: Die müssen ja finanzschwache Bevölkerungsschichten finanziell unterstützen, damit für diese die Prämien erschwinglich bleiben. Diese Bevölkerungsschichten sind natürlich zufrieden mit diesem System. Den Reichen kommt es nicht gross draufan. Der Verlierer ist wieder mal der Mittelstand.
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      @A.Planta/Abstraktionsfläche!Merken Sie was?So einfach ist das Leben.Der sich verbergende und verhüllende Gott ist wohl ein Meister der Rätselspiele.Mensch erkenne dich selbst.Wie oder wo verläuft die feine Linie zwischen Symbiose und Abgrenzung?Eben die Quadratur des Kreises in einer Raum-Zeit-Dimension.
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      A.Käser, Zürich So einfach ist das Leben und so umständlich sind ihre Kommentare. Sie wären eine echte Bereicherung in der Teppichetage der Santésuisse.
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