Zum Inhalt springen

Freude in den Skiorten Viel Sonne, Schnee und Schümli-Pflümli

Legende: Video Gute Saison für Skigebiete abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.03.2017.
  • Für die Schweizer Skiorte läufts vor dem baldigen Saisonende rund: So liegt zum Beispiel Scuol im Vergleich zum Vorjahr mit fünf Prozent im Plus.
  • Seilbahnen Schweiz melden bis Ende Februar 4,3 Prozent mehr Gäste. Ende Dezember befand sich die Branche noch bei einem Minus von 12 Prozent.
  • Langfristig wirken aber weiterhin der starke Franken und das Klima.

Nach einigen Jahren in Folge mit stetigem Rückgang der Besucherzahlen zeichnet sich jetzt ein wirtschaftliches Wachstum bei den Schweizer Wintersportorten ab. Die Bergbahnen sind zufrieden, einzelne Skigebiete sogar sehr. So loben alle im Skigebiet von Scuol im Unterengadin den bislang sehr guten Winter.

«Nach 16 Jahren war es wahrscheinlich eine der besten Wintersaisons, die ich gemacht habe», sagt Fadri Caprez, Geschäftsführer des Bergrestaurants auf Prui. Und Snowboard-Lehrerin Isabelle Müller fasst knapp zusammen:

Cooler Schnee, lässige Leute, super Wetter, einfach mega.

Erholung nach schwierigem Saisonstart

Den positiven Eindruck kann auch Egon Scheiwiller, Direktor der Bergbahnen Scuol bestätigen: «Nach einem eher schwierigen Saisonstart dürfen wir auf einen sehr guten Januar, auf einen hervorragenden Februar und jetzt auch auf einen sehr guten März zurückblicken. Wir sind sehr zufrieden, denn gegenüber dem Vorjahr liegen wir doch fünf Prozent im Plus.»

Auch gesamtschweizerisch sieht es gut aus mit der Wintersaison, sagt Andreas Keller, Sprecher von Seilbahnen Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: «Die Zahlen per Ende Februar sind tatsächlich erfreulich. Wir haben ein Plus von 4,3 Prozent bei den Gästen. Das ist insofern erstaunlich, weil wir Ende letzten Jahres noch mit minus 12 Prozent im Rückstand zum Vorjahr lagen.»

Die Seilbahn-Branche kann damit ein Umsatz-Plus bei den Personentransporten von 5,3 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr ausweisen. Laut dem Saison-Monitoring, Link öffnet in einem neuen Fenster bis Ende Februar bei der Anzahl Fahrgäste erzielte Graubünden eine Steigerung von 5,7 Prozent. Die Zentralschweiz erzielte 5,5 Prozent mehr Gäste, das Wallis noch 3,6 Prozent mehr.

Trotz dieser optimistischen Bilanz leiden aber auf lange Sicht viele Schweizer Skigebiete immer noch unter dem starken Franken und den klimatisch bedingten, unsicheren Schneeverhältnissen.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roland Gadient (Roland Gadient)
    Wichtig ist dass man auf dem Zeopich bleibt und nicht meint man müsse dem Gast wieder in den Geldbeutel langen, eher das Umgekehrte sollte passieren die Preise sind viel zu hoch für die Gegenleistung die man manchmal bekommt. Den teuren Schweizer Franken als Grund zu nehmen zieht auch nicht mehr. Wichtig wäre jetzt dem Gast noch etwa günstiges bis bieten bis Ostern ( werbeefekt mit reduziertem Betrieb) und nicht schon jetzt die Läden runter lassen und ausruhen. Ideen sind gefragt nicht Träume.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Jaeger (jegerlein)
      Die Preise sind "zu hoch" weil die Löhne "zu hoch" sind. Der Transport eines "Cafe Schümli Pflümli" vom Tresen zum Tisch kostet in Österreich 3 mal weniger, in Frankreich 4 mal weniger als in der Schweiz wenn Sie verstehen was ich meine... Die Preise können nur sinken wenn die Löhne sinken sonst macht der Chef Konkurs und dann gibt's gar nichts mehr, nicht mal schlechten Service. Das Beizlisterben geht ja sowieso munter weiter. Wenn dann alle weg sind gibt's auch keine unzufriedenen Gäste mehr.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Treichler (fernleser)
    Zufriedenheit allerseits. Gut. Aber gejammert wurde um den Jahreswechsel als könnte es nur noch schlimmer werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Unter den Wolken war heute Katzenjammerwetter. Wie sagt der Engländer zu so einem Hudelwetter? "It's raining cats and dogs"
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Silas Räber (Silair)
      Vergessen darf man jedoch nicht, dass auch die letzte, sowie vorletzte Wintersaison nicht wirklich brilliant waren, somit ist das positive Ergebnis nicht wirklich sensationell sondern vermutlich einfach "bloss" durchschnittlich. Schön find' ichs trotzdem, dass aufgeholt werden konnte.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen