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Schweiz Vorsicht bei E-Mails vom «Bundesamt für Polizei»

Der Bund warnt vor E-Mails mit dem angeblichen Absender «Bundesamt für Polizei». Wer die Anweisungen darin befolgt, lädt ein Schadprogramm auf seinen Computer. Der Bund empfiehlt, den im E-Mail enthaltenen Link nicht zu öffnen.

Seit einigen Tagen werden schädliche E-Mails verbreitet mit dem angeblichen Absender «Bundesamt für Polizei». In den E-Mails heisst es, gegen den Empfänger sei ein Verfahren eröffnet worden. Der Empfänger wird aufgefordert, auf einer Webseite alle für den Prozess notwendigen Dokumente herunterzuladen.

Gefährliche Internetseite: Nicht öffnen

Der Link führt auf eine Internetseite, die aussieht wie jene des Bundesamtes für Polizei. Der Betroffene wird aufgefordert, Informationen zum Prozess herunterzuladen. In Wirklichkeit laden die Betroffenen jedoch eine schädliche Malware herunter.

Dies ist nicht das erste E-Mail dieser Art. Im Grundsatz gilt: Solch wichtige Informationen werden nicht per E-Mail versendet, sondern per Post. Bei ähnlichen E-Mails sollte man also immer vorsichtig sein. Dasselbe gilt für E-Mails mit einer Bank oder Lotterie als Absender.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Abgesehen davon, dass der Staatstrojaner ja irgendwie auf alle unsere Computer installiert werden muss, gibt es ja keine legale möglichkeit, warum nicht so... Am Besten Briefe die auch per Einschreiben von einer Polizeilichen Behörder kommen NICHT öffnen, da meistens nichts gutes drin steht und man sehr viel Geld für ein Anwalt benötigt.
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  • Kommentar von Peter Stuber, Schaffhausen
    Vielen Dank für die Warnung. Wir werden diese Mail nicht öffnen und geduldig auf den offiziellen Bundes-Schnüffel-Virus warten.
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