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Schweiz Weniger Schweizer Kriegsmaterial exportiert

Deutlicher Rückgang bei den Kriegsmaterial-Exporten: Im ersten Halbjahr hat die Schweizer Rüstungsindustrie Güter im Wert von rund 195 Mio. Fr. ausgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Halbierung. Hauptgrund ist die Reduktion der Bestellung aus den Arabischen Emirate.

Eine Person arbeitet an einem Panzer.
Legende: Die Schweizer Exporteure von Kriegsmaterial blicken auf ein mageres Halbjahr zurück. Keystone

Schweizer Rüstungsfirmen führten im ersten Halbjahr 2013 deutlich weniger Kriegsmaterial aus als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Zwischen Januar und Juni wurden Rüstungsgüter im Wert von rund 195 Millionen Franken exportiert.

Legende: Video Mehr Kriegsmaterial exportiert abspielen. Laufzeit 3:00 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.08.2012.

Im Vorjahreszeitraum waren es mehr als doppelt so viel gewesen (418 Millionen Franken). Hauptgrund für den Rückgang sind die arabischen Emirate, die im ersten Halbjahr 2013 nur noch Rüstungsmaterial für 1,5 Millionen Franken einführten – nach 132,3 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.

Top 3: Deutschland, Italien und USA

Hauptabnehmer waren die Nachbarländer Deutschland und Italien, die Schweizer Kriegsmaterial in der Höhe von 38,2 Millionen Franken respektive 36,9 Millionen Franken einführten.

Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Exporte nach Deutschland allerdings deutlich zurück: Im ersten Halbjahr 2012 hatte Deutschland noch Rüstungsgüter für 148,0 Millionen Franken eingekauft.

Hinter Deutschland und Italien folgen die USA, die für 22,4 Millionen Franken Schweizer Kriegsmaterial importierten, sowie Spanien mit 17,8 Millionen Franken und Grossbritannien mit 15,7 Millionen Franken.

4 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Die Linken (besonders die SP) ist ja gegen den export von Kriegsmaterial und speziell von Pilatus Trainings Flugzeugen, da wundert es mich gar nicht das andere Laender mehr Exportieren. Dank den Linken geht es unserer Wirtschaft in dem Sektor nicht gut. Ich kann mich nur wiederholen, man kann auch z.B. auf ein Normales Auto ein Maschinengewehr bauen, und dann muesste man nach den Linken, den Hersteller untersagen, dass Auto in die Schweiz zu exportieren, da man es ja umbauen kann.
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    1. Antwort von Gaja Sarasin, Engadin
      Wem soll es da nicht gut gehen? Etwa den Pilatuswerken? Diese stocken das Personal um 400 Stellen auf, planen eine neue Montagehalle und ein eigenes Parkhaus. Wenigsten für die nächsten par Jahre. Vielleicht wird danach alles wieder abgerissen oder dem Schicksal überlassen. NA BRAVO!
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  • Kommentar von Gaja Sarasin, Engadin
    ABLENKUNGSMANÖVER Damit ist die Sache mit dem Export von PC 21 "Trainigskämpfern" an die USA nicht vom Tisch. Gewisse Berner Politiker mit Hang zur Vetternwirtschaft sollen gefälligst über die Bücher gehen.
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    1. Antwort von R. Burri, Rorschach
      Na ja, machen wir halt aus einer PC 12 halt rasch eine PC 21 "Trainingskämpfer". Hauptsache die Sache passt in unser Feindbild. Mein Tipp, Frau Sarasin: Information vor Kommunikation.
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