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Schweiz Wer begleitet künftig Ausschaffungsflüge?

Noch ist nicht bekannt, welche Ärzte die Zwangsausschaffungen ab Juli begleiten werden. Der Bund sucht nach einem neuen Anbieter. Der bisherige medizinische Betreuer, die Oseara, ist gar nicht zufrieden mit dem Vorgehen der Bundesbehörden.

Polizisten überwachen eine Zwangsausschaffung per Flugzeug.
Legende: Zwangsausschaffungen werden gut überwacht. Keystone

Das Bundesamt für Migration (BFM) überdenkt offenbar, ob künftig ein anderer Anbieter die Ausschaffungsflüge medizinisch begleiten soll. Das meldet die «Neue Zürcher Zeitung». Seit April 2012 ist die Oseara GmbH damit betraut. Da es sich aber um ein Pilotprojekt handelt, endet ihr Auftrag diesen Juli.

Ende April wertete das BFM das Projekt aus. «Aufgrund der Ergebnisse prüfen wir verschiedene Varianten zur Ausgestaltung des Modells», sagte BFM-Sprecherin Gaby Szöllösy. In «fachlicher Hinsicht» gebe es an der Arbeit der Oseara nichts zu beanstanden.

Oseara kritisiert das BFM

Beim Unternehmen kommt der Entscheid nicht gut an. Geschäftsführer Adrian Businger ist verärgert, wie er der NZZ sagte. Zu keinem Zeitpunkt habe des BFM «aktiv über das weitere Vorgehen informiert».

Im Sommer 2012 hatte das BFM den Auftrag für drei Jahre ausgeschrieben. Einzig das Angebot von Oseara erfüllte damals die fachlichen Anforderungen. Deshalb verlängerte der Bund das Pilotprojekt bis Juli 2013. «Weil sich die Firma jedoch in einem Restrukturierungsprozess befand, konnte sie kein Mandat auf drei Jahre gewährleisten», sagte Szöllösy.

Wem das BFM den Zuschlag nun gibt und wann dies sein wird, ist nicht bekannt.

Legende: Video Unbefriedigende Schweizer Asylpolitik abspielen. Laufzeit 13:11 Minuten.
Aus Rundschau vom 03.04.2013.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    ich würde Herrn Glättli und Co. dafür rekrutieren. Diesem Mann und seinen grün-roten Mitgenossen sitzt das Portemonnaie näher als der Mensch, dann werden die sicher dafür sein und sich zur Verfügung stellen, Scheinasylanten auszuschaffen. Der Verdienst lässt sicher nicht auf sich warten.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Ganz einfach, privatisieren. Eine private Firma wird das ohne grosses Tamtam erledigen und die Behoerde ist nicht mehr angreifbar. Ausserdem,wenn diese Zurueckzuschaffenden wahrnehmen wie zimperlich die CH ist, werden sie weiterhin "strampeln" was das Zeugs haelt. Wenn es aber nichts nuetzt werden sie sofort aufhoehren.. also !!!
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Wie wärs mit einem Hypnotiseur? Der Widerspenstigen Zähmung würde sich erübrigen, sie würden ins Flugzeug hinein- und wieder hinauswandeln.
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