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Chancen und Risiken des automatisierten Verkehrs
Aus Tagesschau vom 31.10.2017.
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Zukunft der Mobilität Das selbstfahrende Auto in der Stadt

Ein Buch lesen, arbeiten oder meditieren - und das im Auto! Experten zufolge könnten bereits 2020 selbstfahrende Autos auf Schweizer Autobahnen zugelassen werden. In etwa 10 Jahren könnten selbstgelenkte Fahrzeuge – zwar noch mit Fahrer – auch durch städtische Gebiete manövrieren. Die Schweizer Städte machen sich deshalb Gedanken, wie sie den automatisierten Verkehr organisieren wollen. Ein Risiko dieser Entwicklung: Das Auto wird enorm attraktiv.

Die Gefahr besteht, dass der Verkehr stark zunimmt, wenn man im Auto auch Zeitung lesen kann.
Autor: Fabienne PerretStudienleiterin

Ein Problem der Entwicklung sieht Studienleiterin Fabienne Perret darin, das mit selbstfahrenden Autos auch Menschen ohne Führerschein auf die Strasse drängen. Es stellen sich aber auch noch andere Herausforderungen für die Schweizer Städte: Wie lassen sich zum Beispiel Fussgänger und Velofahrer integrieren und wer haftet bei Unfällen mit selbstfahrenden Autos?

Visualisierung Stadt mit automatisiertem Vekehr
Legende: Automatisierte Fahrzeuge können ohne Passagiere an Bord den Standort wechseln. SRF

Aus Sicht von Städten und Kantonen biete automatisiertes Fahren indes zahlreiche Chancen, heisst es in der Studie. Der individuelle und öffentliche Verkehr könnte so neu über eine zentrale Plattform organisiert werden.

Um den automatisierten Verkehr in geordnete Bahnen zu lenken, sei ein intelligentes Verkehrsmanagement nötig, schreiben die Autoren der Studie: Dazu gehört zum Beispiel eine Pflicht zu hochautomatisierten Fahrzeugen in Stauzonen oder örtliche Tempo-Anpassungen für einen flüssigeren Verkehr.

In der Schweiz verboten

Vollautomatisiertes Fahren ist in der Schweiz heute verboten – eine Ausnahme sind Tests wie die seit Juni 2016 laufenden Versuche mit Mini-Postautos in Sitten. Auch in anderen Schweizer Städten sind Versuchsbetriebe mit fahrerlosen Bussen geplant.

Die weitere Entwicklung

Wie die Entwicklung des Individualverkehrs verlaufen wird, hängt laut Studie von diversen Faktoren ab:

  • technischer Fortschritt
  • rechtliche Rahmenbedingungen
  • Akzeptanz der Bevölkerung
  • politische Entscheide

An der Studie beteiligt waren vier Städte und Kantone, mehrere Verkehrsbetriebe, der Städteverband und weitere Institutionen sowie der Basler Fonds. Analysiert wurden sechs Entwicklungs-Zustände der Automatisierung.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wofür sollte es selbstfahrende Autos geben? Wo bitte ist der Sinn dahinter? Wenn schon, dann logischerweise die vorhandenen "ÖV" benutzen!! Einfach noch mehr Autos produzieren und damit den Verkehr weiter belasten??
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Automatisiertes Fahren ist Unfug. Es kaschiert Probleme unserer Gesellschaft nur ein paar Jahre länger und entspringt Technokratiedenken, welches der Menschheit unter dem Strich nicht zum Vorteil gereichen wird.
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    1. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      In 9 von 10 Fällen ist der Mensch für einen Unfall verantwortlich, also wird der Strassenverkehr massiv sicherer. Auch gibt es keinen Stau mehr, die Emissionen gehen massiv zurück und es braucht keine Parkplätze mehr; 1/3 der Autos der Menschheit werden nicht gebraucht, sondern warten geparkt auf ihren Besitzer.
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