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Schweiz Zypern schickt mutmassliche IS-Touristen zurück nach Basel

Gibt es ein Sicherheitsleck am Basler Flughafen? Sechs Männer, von denen einige im Verdacht stehen, islamistischen Extremisten nahe zu stehen, konnten über den Airport nach Zypern reisen. Die Behörden dort schauten aber genauer hin und schicken die Männer wieder zurück nach Basel-Mulhouse.

Check-in am Flughafen.
Legende: Die sechs verdächtigen Männer flogen am Samstag von Basel nach Zypern. Keystone

Zyperns Polizei hat am Samstag sechs jungen Männern aus der Türkei und Algerien die Einreise verweigert, weil sie mutmasslich Verbindungen zu islamistischen Organisationen haben. Die Männer kamen mit einem Flug aus Basel auf die Ferieninsel.

Die Männer – fünf Türken und ein Algerier – seien am Samstagabend am Flughafen Larnaca angekommen und hätten bei der Passkontrolle angegeben, sie wollten einige Ferientage in Zypern verbringen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Übergabe an französische Behörden

Eine Nachfrage bei Interpol habe aber ergeben, dass zwei der Türken und der Algerier islamischen Extremisten nahe stünden. Die französischsprachigen Männer im Alter zwischen 25 und 32 Jahren würden am Montag «wahrscheinlich» zurück in die Schweiz gebracht, meldete die staatliche zypriotische Nachrichtenagentur CNA.

Laut dem Bundesamt für Polizei ist unklar, ob die Männer vom Schweizer oder vom französischen Teil des Euro-Airports abgeflogen waren, wie Radio SRF berichtet. Es handle sich um französische Staatsangehörige. Sie würden deshalb nach ihrer Rückkehr nach Basel-Mulhouse den französischen Behörden übergeben.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    So wie ich BS und unsere Justiz kenne, werden diese "Terroristen" problemlos in CH aufgenommen, gehätschelt und dann wieder freigelassen. Diese Taktik kennen wir doch seit Jahren, nicht wahr ?! Zudem kostet es uns CH-Bürger extrem viel Geld und unsere Angst und das Nicht-mehr-Vertrauen in u/Politik für unser Land steigt weiter...
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Zumindest steht am Ende des obigen Berichts "Sie würden deshalb nach ihrer Rückkehr nach Basel-Mulhouse den französischen Behörden übergeben." Ich denke, Sondersetting wird sie in Frankreich nicht erwarten!
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  • Kommentar von A. Moser (AM)
    "Zypern schickt mutmassliche IS-Touristen zurück nach Basel" Wie muss ich mir das jetzt vorstellen? Ihr seid böse IS-Terroristen, euch wollen wir hier nicht - bitte geht zurück nach Basel und setzt Euer Vorhaben dort um? :-) Vielleicht sollte man diese nicht einfach "zurückschicken" - sondern verhaften und eine Untersuchung einleiten? Wär das nicht ein Fall für unsere omnipräsente Justizminnisterin - ein bischen Medien, ein wenig internationalä Präsenz - das wär doch was, oder?
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  • Kommentar von Stephan Wenk (nutzername)
    Also was jetzt?! Türken und ein Algerier oder Franzosen? Der letzte Teil ergibt überhaupt keinen Sinn..
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