Zum Inhalt springen

Wahlen 15 Grüne und Grünliberale: Wahlverlierer suchen Erfolgsrezept

Beide Parteien nennen sich «grün». Und beide haben bei den Wahlen massiv an Wählerstimmen eingebüsst. Gemeinsamkeiten, die nach Ansicht mancher Beobachter eine Fusion nahelegen. Sind die Chancen für einen Zusammenschluss wirklich so gross?

Legende: Video Wundenlecken bei den Grünen abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 07.11.2015.
Glaettli und Flach im Disput.
Legende: Auf dem Weg zur Fusion? Der Grüne Glaettli und der Grünliberale Flach im September 2014 im Nationalrat. Keystone

Trotz «grün» im Namen, die Unterschiede zwischen den beiden Parteien sind beträchtlich. Die Grünen vertreten linke Positionen, die Grünliberalen stehen eher auf der bürgerlichen Seite. Zum Beispiel in Wirtschaftsfragen. Balthasar Glättli, Fraktionschef der Grünen, stellt denn auch gleich klar: «Damit der Umweltschutz in diesen kommenden vier Jahren nicht ganz unter die Räder gerät.»

Für Energiewende zusammenarbeiten

Und in diesem Bereich müssten die beiden Parteien gut zusammenspannen. Denn, mit dem Rechtsrutsch im Nationalrat wird es schwieriger mit Umweltthemen durchzudringen.

18 Grüne und Grünliberale sitzen noch in der grossen Kammer. Neun weniger als im alten Parlament. Die Situation habe sich zugespitzt, meint auch Martin Bäumle, der Präsident der Grünliberalen. Zum Beispiel bei der Energiewende. Nicht nur Grünliberale und Grüne müssten da zusammenarbeiten: «Es geht auch darum weitere Parteien, sowohl die SP, als auch BDP und CVP bei der Energiewende an Bord zu halten und Mehrheiten zu schaffen.»

Überzeugungsarbeit vonnöten

Gewonnen sei bei diesem Dossier noch gar nichts, ist sich Bäumle bewusst: «Nach den Wahlen haben wir keine Mehrheit mehr. Aber man kann eine Mehrheit gewinnen mit Überzeugungsarbeit.»

Und für diese werden Grüne und Grünliberale noch stärker am selben Strick ziehen. Mindestens in Umweltfragen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Grüne, noch nicht bemerkt? Wir brauchen jetzt alles Geld für Asylanten und haben für weitere Experimente kein Geld mehr. Herr Glättli wollte doch 100000 holen und die wird er haben!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Die Linken bauen unter Anleitung der JUSO die virtuelle Schweiz. Die Grünliberalen steuern unter der Anleitung von Leuthard das Perpetuum Mobile bei. (Völlig schadstofflose grüne Energie)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pavol Vojtyla (Hab Sozialismus überlebt)
    Und noch was. Über die Energiewende würde ich mir keine Sorgen machen. Die Mehrheit der Bevölkerung will die KKWs nicht also im schlimmsten Fall wird abgestimmt und Basta! Dazu braucht man keine Grünen. Green is out. Selbstvertändlich wenn der verantwortliche BR, wie gewisse Bundesrätin, die Volksentscheide nicht ignorieren wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen