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Wahlen 15 «Die SVP ist die strahlende Wahlsiegerin»

Das Schlussresultat bestätigt: Die SVP erringt einen historischen Sieg. Auch die FDP hat im neuen Nationalrat mehr Sitze. Die Mitte und die Grünen verlieren.

  • Rekordergebnis für die SVP – auch die FDP legt zu
  • Die grössten Verluste muss die GLP hinnehmen, die 5 Sitze verliert. Die Grünen verlieren 4 Sitze
  • Jetzt richtet sich der Blick der Parteien auf die Bundesratswahl
  • Wahlbeteiligung liegt bei 49 Prozent
  • Unsere Social-Media-Kanäle: @srfnews, #WahlCH15, facebook.com/srfnews

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 1:47

    Gute Nacht und bis morgen früh

    Ein langer Wahltag geht zu Ende. Mit diesem Beitrag von Emil Steinberger verabschieden wir uns. Die Tageszusammenfassung lesen sie hier. Morgen früh geht es weiter mit der Nachlese zu den Wahlen.

  • 0:43

    «Die SVP ist die strahlende Gewinnerin»

    Für Claude Longchamp ist die SVP die Gewinnerin des Wahltages. Dafür sieht der Politologe drei Gründe: Der SVP habe das Hauptthema des Wahlkamps, die Asylfrage, ganz klar genützt. Zudem habe sie in den vergangenen 20 Jahren gelernt, ihre Wähler zu mobilisieren. «Und sie ist die Partei, die ganz offensichtlich in der Schlussmobilisierung ihre Aufgabe am besten gelöst hat.»

    Noch nie seit der Einführung des Proporzwahlrechts 1919 habe eine Partei so stark abgeschnitten wie die SVP, so Longchamp. Eine weitere Lehre des Wahltags: Neu gebe es in der Schweiz eine rechtsbürgerliche Mehrheit. Zwar fehlten SVP und FDP dafür einige Stimmen, zusammen mit den kleinen, sehr verwandten Parteien Lega und MCR kämen sie aber auf eine Mehrheit.

    Legende: Video «Noch nie seit 1919 war eine Partei so stark wie die SVP» abspielen. Laufzeit 3:27 Minuten.
    Vom 19.10.2015.
  • 0:35

    Journalisten erstaunt über BDP-Präsident Landolt

    Bundeshaus-Journalisten geben bei Moderator Jonas Projer ihre Einschätzungen zur Wahl. Sie sind sich einig: BDP-Präsident Martin Landolt hat seine Bundesrätin Widmer-Schlumpf in der Elefantenrunde schlecht verkauft.

    Legende: Video Bundeshausjournalisten analysieren die Wahl abspielen. Laufzeit 8:48 Minuten.
    Vom 19.10.2015.
  • 0:27

    Viele, viele Tweets

    SRF-Social-Media-Redaktor Konrad Weber analysiert mit Moderator Urs Leuthard die Twitter-Statistiken: Heute gab es der Wahlen wegen doppelt so viele Tweets, wie sonst an einem Tag in dieser Woche. Ausserdem schauen sie auf die Einschätzungen der Online-Medien: Eine Rückkehr zur Normalität sei dieses Wahlergebnis, meinen einige der gewichtigen Zeitungsstimmen.

    Legende: Video Twitter-Analyse zur Wahl von Konrad Weber abspielen. Laufzeit 3:37 Minuten.
    Vom 18.10.2015.
  • 0:14

    +++ Nationalrat: Das Endergebnis +++

    SVP: 65 (+11)
    SP: 43 (-3)
    FDP: 33 (+3)
    CVP: 28 (-1)
    Grüne: 11 (-4)
    BDP: 7 (-2)
    GLP: 7 (-5)
    EVP: 2 (-)
    Lega: 2 (-)
    Lin: 1 (+1)
    MCR: 1 (-)

  • 0:04

    Das ist der neue Nationalrat

    Grafische Übersicht zur Sitzbverteilung im Nationalrat
    Legende: So sieht der neue Nationalrat aus. SRF
  • 0:00

    Minder trotzt FDP-Begehren

    Stabile Verhältnisse herrschen in Schaffhausen. Der parteilose Thomas Minder, der als gefährdet galt, schaffte die Wiederwahl in den Ständerat schon im ersten Wahlgang. Er erklärt sich sein gutes Abschneiden so: «Ich habe mittlerweile ein breites Spektrum und habe einen transparenten Wahlkampf betrieben. Ich werde nicht nur auf das Abzocker-Thema reduziert, wie vor vier Jahren.» Souverän bestätigt wurde Hannes Germann (SVP), der zweite Schaffhauser im Ständerat.

    Legende: Video Thomas Minder (parteilos/SH) erklärt sein gutes Ergebnis abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
    Vom 18.10.2015.
  • 23:48

    +++ Nationalrat: Schlussresultat BE +++

    SVP: 9 Sitze (+1)
    SP: 6 Sitze (-)
    BDP: 3 Sitze (-1)
    Grüne: 2 Sitze (-1)
    FDP: 2 Sitze (-)
    GLP: 2 Sitze (-)
    EVP: 1 Sitz (-)

  • 23:45

    +++ Nationalrat: Schlussresultat VD +++

    SP: 5 Sitze (-1)
    SVP: 4 Sitze (-)
    FDP: 5 Sitze (+1)
    Grüne: 2 Sitze (-)
    CVP: 1 Sitz (-)
    GLP: 1 Sitz (-)

  • 23:44

    Wahlbeteiligung knapp unter 50 Prozent

    SRF-Moderator Urs Leuthard und Politexperte Claude Longchamp analysieren die Zahlen von 23 Uhr. Die Wahlbeteiligung ist mit 49 Prozent die höchste seit 1975. Es gab noch eine starke Mobilisierung in den letzten Monaten vor allem bei den Polparteien, allen voran bei der SVP, wie Longchamp erklärt.

    Legende: Video Analyse der Wahlbeteiligung abspielen. Laufzeit 5:24 Minuten.
    Vom 18.10.2015.
  • 23:27

    Warten auf die letzten beiden Kantone

    Wir warten noch auf die Resultate aus zwei Kantonen: Bern und Waadt. Aus Bern berichtet unsere Kollegin Sabine Gorgé, die Bekanntgabe der Ergebnisse verzögere sich noch. Auch im Kanton Waadt gibt es eine Verzögerung. Bleibt zu hoffen, dass es nicht wie 2011 endet. Damals kam das Schlussresultat aus Waadt erst am Dienstag nach der Wahl.

  • 23:26

    Die Wahlbeteiligung in fast allen Kantonen stagniert nahezu im Vergleich zur Wahlbeteiligung im Jahr 2011.

  • 23:11

    Polit-Urgesteine Bortoluzzi und Vischer orakeln über den neuen Bundesrat

    Machen Sie sich aufgrund der vorliegenden Resultate und Hochrechnungen schon Gedanken, wie die Bundesratswahlen im Dezember verlaufen? Unserer Kollegen von SRF 4 News haben mit den abtretenden politischen Ur-Gesteine Toni Bortoluzzi und Daniel Vischer mögliche Szenarien besprochen.

    Legende: Audio Wie wirkt sich das Resultat auf die Bundesratswahlen aus? abspielen.
    5:34 min, aus SRF 4 News aktuell vom 18.10.2015.
  • 22:50

    Abschiedstweet von Mörgeli

    Christoph Mörgeli war heute einer der prominenten Politiker, die abgewählt wurden. Der SVP-Nationalrat hat sich zwar nicht vor einem Mikrofon geäussert, virtuell hat er jedoch seiner Partei gratuliert und gleichzeitig Bedauern über sein eigenes Abschneiden geäussert.

  • 22:49

    Sozialpartner analysieren das Wahlergebnis

    SRF-Moderator Jonas Projer hat eine Einschätzung von zwei wichtigen Verbänden in der Schweiz eingeholt. In wichtigen Fragen zur Zukunft unserer sozialen Sicherheit stehen die sich diametral entgegen. Daniel Lampart, Chefökonom Gewerkschaftsbund SGB, glaubt, dass dieses Wahlergebnis für Arbeitnehmer und Rentner nun schwieriger werden könnte. Valentin Vogt, der Präsident des Arbeitgeberverbands, beteuert hingegen, dass es wichtig sei, auf weniger Regulierung zu setzen und keinen Ausbau der Renten zuzulassen.

    Legende: Video Gewerkschafts- und Arbeitgeberbund analysieren Wahlergebnis abspielen. Laufzeit 5:30 Minuten.
    Vom 18.10.2015.
  • 22:33

    So sieht es im Ständerat bisher aus

    Im Ständerat ist ein Rechtsrutsch ausgeblieben. Bisher hat die FDP zwei Sitze dazugewonnen, die CVP büsste ein Mandat ein, die SVP hat ihre Sitze bereits im Trockenen. Für die SP ist noch vieles offen: Sie muss sechs Sitze in zweiten Wahlgängen verteidigen. Die Bisherigen sind aber alle in der Pole-Position für eine Wiederwahl. Insgesamt ist für die Besetzung der Ständeratssitze in zwölf Kantonen ein zweiter Wahlgang im November nötig. 19 der 46 Sitze sind noch nicht besetzt. Die Übersicht.

  • 22:03

    Die meisten Stimmen erhalten hat...

    Welche Nationalratskandidat/innen erzielten schweizweit absolut am meisten Stimmen? @srfdata hat dies ausgewertet. Die Kandidat/innen aus dem Kanton Zürich haben die meisten Stimmen, weil dieser Kanton die grösste Bevölkerung aufweist.

  • 21:57

    SVP-Wähler schöpfen Hoffnung

    Sie haben der SVP zum Sieg geholfen: die Wähler. Im Berner Ratskeller tauschen die Partei-Anhänger Freude und Hoffnungen aus: «Für mich heisst das, dass die Schweiz wieder so bleibt, wie sie sein soll», meint etwa eine SVP-Anhängerin. «Die Bevölkerung erwacht langsam», glaubt ein Mann. «Ich hoffe, wir bekommen im Nationalrat eine bürgerliche Mehrheit», meint ein Dritter.

    Legende: Audio SVP-Stimmen aus Berner Ratskeller abspielen.
    1:22 min, aus SRF 4 News aktuell vom 18.10.2015.
  • 21:46

    Martin Bäumle (GLP) kritisiert FDP-Chef Müller

    GLP Präsident Bäumle greift FDP-Chef Philipp Müller bei der «Elefantenrunde» frontal an: «Ich bin froh und enttäuscht, dass Philipp Müller wenigstens heute Abend die Masken fallen gelassen hat. Vor vier Jahren hat er ein grünes Mäntelchen angezogen und heute Abend hat er klar gemacht: Bei der Energiewende kann man auch zurück schauen.» Er führt aus: «Ich habe genau das immer gesagt: Wenn die FDP zu sehr gestärkt wird und die GLP zu stark geschwächt, bleibt in der Wirtschaftspolitik alles beim Alten, aber in der Energiewende gibt es einen markanten Rückschlag.»

    Legende: Video GLP-Chef Martin Bäumle kritisiert Philipp Müller (FDP) scharf abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
    Vom 18.10.2015.
  • 21:42

    Rechtsbürgerliche Mehrheit zeichnet sich ab

    Bestätigt sich die jüngste Hochrechnung, dürfte das rechte Lager im Nationalrat künftig eine Mehrheit haben. So kommen SVP und FDP zusammen mit den Vertretern des Genfer Mouvement Citoyens Genevois und der Lega dei Ticinesi gemäss der zweiten nationalen Hochrechnung auf 101 der 200 Sitze in der Grossen Kammer.

53 Kommentare

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  • Kommentar von Maligan Jury (jury maligan)
    Wenn man den "Stammberater" von SRF Longchamp vor ein paar Monaten noch hörte: "Die SVP hat sich bei 25-27% stabilisiert", ist das schon eine Überraschung und eine Ohrfeige an all jene, welche die SVP (auch hier im Forum) heruntergemacht haben. Schön für die Schweiz, dass die Partei für Freiheit und Unabhängigkeit und Selbstbestimmung noch dazugewinnen konnte. Das nennt man doch Wählerwille - oder? Hoffentlich wird das auch im Bundesrat berücksichtigt - ohne linke Päcklischmiede.
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  • Kommentar von Bruno Janthiang (Bruno Janthiang)
    Die Rechten haben gewonnen, stark gewonnen. Das wird sich schlecht anfühlen für die ärmsten der Schweiz, die Sozialhilfebezügen und die Invaliden. Denn genau sie, die in einem hohen Masse den Rechten die Stimme gegeben haben werden weniger davon profitieren. Aber eben, mit der Angstmacherei der SVP sind sie ein gefundenes Fressen für die SVP.
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  • Kommentar von M. Keller (tgmike)
    Natürlich war es nicht das Ignorieren von Abstimmungen oder vor jenen das Drohen "ja richtig zu stimmen", das ständige Kleinbeigeben der Politiker, das Ignorieren der Ängste und Beschimpfen der Bevölkerung, das Auffliegen von Abstimmungslügen (1999:PFZ ist verhandelbar), Geheimverträge ohne Referendum, oder die erklärte Absicht sich zur Not über die Verfassung hinweg zu setzen wenn's dem Verhältnis CH-EU dient, das zu diesem Ergebnis führte. Völlig unmöglich! Oder etwa doch, Herr Longchamps?
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