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Wirtschaft Die Schweizer Wirtschaft stagniert

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal unverändert geblieben. Sowohl der Staatskonsum als auch der Konsum privater Haushalte stieg im dritten Jahresviertel hingegen an. Im Vergleich zum Vorjahr fällt das BIP zudem höher aus.

Legende: Video Einschätzung SRF-Wirtschaftsexperte Daniel Daester abspielen. Laufzeit 1:56 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 01.12.2015.

Die Schweizer Wirtschaft kommt nach dem Frankenschock weiter nicht vom Fleck, bricht aber auch nicht ein. Im dritten Quartal 2015 ist das BIP gegenüber dem Vorquartal stagniert (0,0 Prozent).

Gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode erhöhte sich das reale BIP von Juli bis September hingegen um 0,8 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

Im ersten Quartal war das BIP um 0,2 Prozent geschrumpft und im zweiten Jahresviertel um 0,2 Prozent gewachsen. Ökonomen hatten für das dritte Quartal im Schnitt einen BIP-Anstieg von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal prognostiziert und 0,9 Prozent Wachstum zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Legende: Video Schweizer Wirtschaft stagniert abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 01.12.2015.

Staat und private Konsumenten stützen das BIP

Während die Bauinvestitionen sowie die Dienstleistungsexporte von Juli bis September rückläufig waren, legten die Konsumausgaben des Staates markant zu und stützten damit das BIP. Der Staatskonsum stieg um 1,8 Prozent. Die privaten Haushalte konsumierten im dritten Quartal zudem rund 0,4 Prozent mehr.

Der grösste Wachstumsbeitrag kam laut dem Seco vom Bereich Gesundheit, gefolgt von den Rubriken Verkehr sowie Wohnen und Energie.

Die Warenexporte stiegen um 0,5 Prozent, was gemäss dem Seco einzig von der Dynamik der Chemie- und Pharmaexporte getrieben war. Die restlichen Segmente waren grösstenteils rückläufig, darunter insbesondere die Ausfuhr von Uhren, Bijouterie und Präzisionsinstrumenten.

9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Glaubt den wirklich noch ein Mensch, dass es Arbeit für Alle gibt ? Es werden Scharen von Arbeits-und Mittelosen den Planeten bevölkern nach der Suche einer sicheren Lebensexistenz,bis sie erkennen, dass sie selbst das Zepter in die Hand nehmen müssen und wieder mit der Natur den Frieden suchen um sich in kleinen Gemeinschaften eine menschliche Existenz aufzubauen, in einem Mix von Selbstversorgung und brauchbaren Technologien. Kinderzahl max als Ersatz der Verstorbenen ohne den irren Wachstum !
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Seltsam, was das SECO hier wiedergibt, ist eine Bestätigung, das es rasant abwärts geht. Schweiz ohne Lösung! Ohne Umsetzung der MEI, werden wir bald halb Europa und Teile der Welt durchfüttern müssen, wobei der Wohlstand schneller weg ist, als manchem lieb wäre. Wir haben noch nichts von Krise gesehen. Gouverner sollte prevoir sein !
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    soso, die Schweizer Wirtschaft stagniert. Und es werden weiterhin munter Ausländer im Multipack angestellt. Dann verkündet uns das Seco, dass die Arbeitslosenquote ganz moderat angestiegen sei. Kunststück, wenn im selben Umfang die Leute ausgesteuert werden und auf dem Sozialamt landen.
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Jeder Arbeitslose Schweizer ist einer Zuviel . Aber das kümmert doch die gierigen Neureichen nicht, die mit den Ausländern ihren Gewinn erhöhen um dann diesen mittels Auslagerungen ins Ausland zu schleppen, weil angeblich unsere Büezer zu teuer sind mit dem hohen Ausredenfranken .
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