Es kommt Bewegung in die Dreamliner-Story

Seit einem Monat ist der Vorzeigejet von Boeing weltweit am Boden. Nun geht es vorwärts: Boeing will den Luftfahrtaufsehern in den USA Vorschläge unterbreiten, wie die Brandgefahr bei den Batterien beseitigt werden kann.

Boeing 787 Dreamliner der japanischen Fluglinie ANA am Flughafen in Frankfurt.

Bildlegende: Eine Boeing 787 Dreamliner der japanischen Fluglinie ANA – auch sie hatte einen Zwischenfall wegen ihrer Batterien. Keystone

Seit mehreren Wochen waren sie nicht mehr in der Luft – die Dreamliner von Boeing. Der Grund: Brandgefahr bei den Batterien. Nun bewegt sich was. Der Hersteller des Jets will der US-Luftfahrtbehörde FAA am Freitag einen Zehn-Punkte-Plan vorlegen. Dies schreibt das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider.

Zu den Vorschlägen gehört ein feuerfestes Gehäuse um die Batterien. Langfristig soll das Batteriedesign geändert werden. Die FAA musste sich in den letzten Tagen Kritik anhören – sie hatte das ursprüngliche Design genehmigt.

Batterien hatten Kurzschlüsse

Im Januar war es zu einem Feuer in einem am Boden stehenden Dreamliner gekommen. Die US-Sicherheitsbehörde NTSB sieht die Ursache nach ersten  Ermittlungen in Kurzschlüssen bei den Batterien.

Bei einer Maschine in Japan hatte eine Batterie in der Luft zu schmoren begonnen, der Pilot war notgelandet. Nach den Zwischenfällen verhängten die Luftfahrtaufseher weltweit ein Flugverbot über die 50 im Dienst stehenden Dreamliner. Boeing stoppte die Auslieferung neuer Maschinen des Typs.