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Radio SRF 1 «Forum»: Änderung des Asylgesetzes – ja oder nein?

Kürzere Asylverfahren, tiefere Kosten – das verspricht der Bundesrat mit der Revision des Asylgesetzes. Die SVP hat das Referendum ergriffen. Deshalb stimmt das Volk am 5. Juni 2016 darüber ab. Im «Forum» diskutierten die Nationalräte Thomas Burgherr (SVP) und Priska Seiler Graf (SP) mit Hörern.

Legende: Audio «Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 54:29 Minuten.
54:29 min, aus Forum vom 19.05.2016.

Bei der Revision des Asylgesetzes geht es im Wesentlichen um die Beschleunigung der Asylverfahren, die sich heute teils über Jahre hinziehen. Neu soll es 18 Bundeszentren in sechs Regionen geben, die alle in der Schweiz eintreffenden Asylsuchenden aufnehmen.

Entlastung für die Kantone?

Legende: Video Das neue Asylverfahren abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus News-Clip vom 22.04.2016.

Mit den Bundeszentren würden die Kantone entlastet. So sehen es die Befürworter. Maximal 140 Tage soll das Asylverfahren dauern, weil alle Beteiligten unter einem Dach vereint sind. Damit ein faires Verfahren garantiert ist, sollen Asylsuchende einen kostenlosen Rechtsbeistand erhalten.

Zusätzlicher Anreiz, um in die Schweiz zu kommen?

Genau das stört die Schweizerische Volkspartei. Sie ist gegen das revidierte Asylgesetz. Asylsuchende könnten in der kostenlosen Rechtsberatung einen Anreiz mehr sehen, in die Schweiz zu kommen. Zudem müsse mit Enteignungen gerechnet werden, damit Bundeszentren gebaut werden können.

Diskutieren Sie mit!

In der Sendung «Forum» diskutierten am Donnerstagabend SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr mit Hörerinnen und Hörern.

Porträt von Priska Seiler Graf.
Legende: Bild: Keystone
Das beschleunigte Asylverfahren hilft allen: den Schweizern und den Asylsuchenden.
Autor: Priska Seiler GrafSP-Nationalrätin, ZH
Porträt von Thomas Burgherr.
Legende: Bild: zvg
Nein zu Gratisanwälten und Enteignungen, Ja für eine realistische und zukunftsgerichtete Asylpolitik.
Autor: Thomas BurgherrSVP-Nationalrat, AG

53 Kommentare

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  • Kommentar von ida Fischer, Luzern
    @M Münster B.Z. Berlin vom 26.4.2016 http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/gruene-senat-soll-private-gebaeude-und-grundstuecke-beschlagnahmen Focus 14.10.2015, http://www.focus.de/immobilien/mieten/kuendigung-ist-rechtens-wohnung-soll-fluechtlingsunterkunft-werden-ehepaar-muss-ausziehen_id_5011547.html FAZ vom 16.01.2016 http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/wohnungen-fuer-fluechtlinge-palmer-ohne-zwang-geht-es-nicht-mehr-14017622.html. Ich würde mir wünschen dass ich mich irre.
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  • Kommentar von Alette Liechti, 3122 Kehrsatz
    Ich sage nichts, ohne meinen Gratisanwalt!
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  • Kommentar von RENE STEFFEN, MUENCHENBUCHSEE
    ES IST SCHON ERSTAUNLICH, UEBER WAS FUER EINEN MUELL WIR IN DIESEM LAND MANCHMAL ABSTIMMEN MUESSEN. DIESES GESETZ LOEST NICHT EIN EINZIGES PROBLEM IM ASYLWESEN UND IST EINE RIESIGE MOGELPACKUNG. UNTER DEM STRICH WIRD BESTENFALLS ALLES BEIM ALTEN BLEIBEN. ES FRUSTRIERT GRENZENLOS, DASS UNSERE POLITIKER NICHT GEWILLT SIND, EFFEKTIVE PROBLEMLOESUNGEN ZU FINDEN. ALLES INTERESSEN- UND LOBBYVERSEUCHT! MAN KOMMT SICH ALS HART ARBEITENDE FAMILIE UND STEUERZAHLER ZUWEILEN ZIEMLICH DUMM UND VERLASSEN VOR!
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    1. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      @Rene Steffen: Sie haben vollkommen Recht. Das eigene Volk horrend besteuern, Grundeigentum enteignen um Job-Migranten zu importieren ? Flüchtlinge sind keine nationale Aufgabe des Bundes ! Es muss endlich die Obergrenzen der MEI gesetzt werden, damit der Migrantenstrom an der Grenze bereits gestoppt wird. NEIN, es hat nicht jeder das Recht auf ein Asylverfahren in der Schweiz ? NEIN zu dieser Asyllüge unserer Politiker !
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    2. Antwort von Markus Münster, Zürich
      Ohne Caps Lock wäre uns allen schon geholfen. Wer am lautesten schreit, hat nicht immer recht. Was wäre denn ihrer Meinung nach eine effektive Problemlösung? Eine Zaun, oder noch besser, eine Mauer um die Schweiz? Die Genossen Ulbricht und Honecker lassen grüssen.
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