Phenomden: «Ich muss kämpfen für meine Musik»

Dennis Furrer alias Phenomden startete seine Karriere vor rund zehn Jahren. Früher oder später reist wohl jeder Reggae-Musiker nach Jamaika – Phenomden macht keine Ausnahme.

Phenomden: «Jamaika hat eine süsse und eine bittere Seite.»

Bildlegende: Phenomden: «Jamaika hat eine süsse und eine bittere Seite.» Keystone

Aussergewöhnlich ist dafür, dass der Mittzwanziger seit rund vier Jahren öfters auf dieser Karibik-Insel anzutreffen ist, als in der Schweiz. Auf Jamaika arbeitet er zurzeit an neuen Songs. Diesmal nicht in Mundart, sondern in englischer Sprache und mit dem Ziel, im internationalen Musikgeschäft Fuss zu fassen.

«  Für mich ist klar, dass es auf irgendeine Weise funktionieren wird. »

Phenomden
Reggae-Musiker

Musikredaktor Lukas Wyniger über Phenomden:

Dennis Furrer alias Phenomden hat für seinen Traum einer Karriere als internationaler Reggae-Künstler alles auf eine Karte gesetzt und ist nach Jamaika ausgewandert. Mutig, denn eigentlich könnte Phenomden auch einfach da weitermachen, wo er in der Schweiz aufgehört hat, also erfolgreichen Mundart-Reggae verkaufen. Offenbar reicht ihm das aber nicht.

Es ist dem Zürich-Wiediker zuzutrauen, dass er mit seiner Musik auch in Englisch Erfolg haben wird. Obwohl er bereits seit drei Jahren auf Jamaika lebt und aufnimmt, ist noch kein Album erschienen. Sein eigenes Material war ihm selbst bisher noch nicht gut genug. Wenn er jetzt eine Platte ankündet, dann darf man sich sicher sein, dass die Qualität stimmt.

«  Ich habe mehr oder weniger mein ganzes Leben in meine Karriere investiert. »

Phenomden
Reggae-Musiker

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Grenzgänger

Grenzgänger

In der Schweiz konnte Phenomden bereits zwei Alben in den Top10 der Schweizer Albumhitparade platzieren. Songs mit internationaler Ausstrahlung sind zurzeit noch Zukunftsmusik.

Mehr: www.phenomden.ch