Mathias Gnädinger: So viele Pläne hatte er noch

Mit seinem überraschenden Tod am Karfreitag hinterlässt Mathias Gnädinger eine grosse Lücke. Der Volksschauspieler war voller Lebensenergie und hatte noch einiges vor. Auf und neben der Leinwand.

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Riniker und Fischer über die geplanten Gnädinger-Projekte

0:40 min, vom 7.4.2015

Mathias Gnädinger und Bea Petri

Bildlegende: Trauert um einen Freund Bea Petri war seit Jahren mit Mathias Gnädinger befreundet. ZVG

So wollte der Volksschauspieler im Herbst nach Burkina Faso reisen. Dort hatte er die Visagistin Bea Petri seit acht Jahren beim Aufbau einer Schule unterstützt. Nun führt seine Frau Ursula dieses Engagement weiter.

Auch die Schweizer Filmszene rechnete noch fest mit Mathias Gnädinger: Im «G&G Spezial» zu Ehren von Gnädinger verrät «Usfahrt Oerlike»-Regisseur Paul Riniker, dass dieser Film erst der Anfang sein sollte: «Ich wollte eine Fortsetzung mit Gnädingers Figur Willy machen.»

Markus Fischer hatte ebenfalls noch einiges vor mit Mathias Gnädinger: «Wir wollten einen ‹Hunkeler› für die Kinoleinwand machen.» Beide Filmprojekte werden nicht realisiert. Ohne Mathias Gnädinger sind sie undenkbar.

Letzter Film mit Gnädinger in den Kinos

Nur ein kleiner Trost bleibt. Mathias Gnädinger wird in seiner letzten Hauptrolle im Film «Der grosse Sommer» noch einmal auf der Kinoleinwand zu sehen sein.

Abdankungsfeier

Die öffentliche Trauerfeier für Mathias Gnädinger findet am 16. April um 14.00 Uhr im Münster Schaffhausen statt. Die Beisetzung wird zuvor im kleinen Familienkreis durchgeführt.
SRF 1 zeigt ab 2. Mai alle Hunkeler-Filme zum Gedenken
an die Schweizer Schauspielerlegende Matthias Gnädinger, der am 3. April 2015
verstorben ist. Auf der Webseite srf.ch/schweizerfilm stehen alle Daten der
Filmreihe und nach ihrer Ausstrahlung die Filme online zur Verfügung.


Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mathias Gnädingers Pläne

    Aus glanz und gloria vom 7.4.2015

    Am Karfreitag ist Mathias Gnädinger unerwartet gestorben. Der Tod des beliebten Volksschauspielers hinterlässt in der Schweizer Kulturlandschaft eine grosse Lücke. Insbesondere weil der Schaffhauser noch in viele Projekte involviert war – was bei den Betroffenen nebst grosser Trauer auch viel Bedauern auslöst.