«Warm und authentisch»: Weggefährten erinnern sich an Gnädinger

Der überraschende Tod von Schauspieler Mathias Gnädinger hinterlässt in der Schweizer Filmszene eine grosse Lücke. An einer Pressekonferenz sprechen Markus Fischer, Paul Riniker und Walo Deuber über ihren verstorbenen Freund.

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Weggefährten erinnern sich an Gnädinger

2:17 min, vom 4.4.2015

«Mathias Gnädinger war einer der letzten grossen Schauspieler. Er konnte die Masse begeistern, war warm und authentisch». Mit diesen Worten erinnert sich «Bestatter»-Produzent Markus Fischer an den Verstorbenen.

«  Ich kann nicht glauben, dass es vorbei sein soll »

Paul Riniker
Regisseur

Regisseur Walo Deuber arbeitete beim Film «Ricordare Anna» mit Gnädinger zusammen. «In seinem riesigen Körper sitzt eine sensible Seele», sagt er im Interview mit SRF. Diese habe er auch ausserhalb der Dreharbeiten kennengelernt: «Als ich krank war, hielt mir Gnädinger ein warmes Brot an die Backe, richtig zärtlich.»

«Usfahrt Oerlike» von Regisseur Paul Riniker ist der letzte Film mit Mathias Gnädinger. «Ich kann nicht glauben, dass es vorbei sein soll», sagt Riniker. «Auch wenn wir uns nicht täglich sahen, standen wir uns nahe. Ich fühlte mich immer wohl in seiner Gegenwart.»

Mathias Gnädinger bei SRF



Zu Ehren
des Schaffhauser Volksschauspielers ändert SRF das Programm

Samstag, 4.
April 2015, 20.00 Uhr, Radio SRF 1: «Zundelheini und Zundelfritz»
(Hörspiel)

Sonntag, 5. April 2015, 18.15 Uhr, SRF 1: «G&G Weekend Spezial» zur
Erinnerung an Mathias Gnädinger

Sonntag, 5. April 2015, 20.05 Uhr, SRF 1: «Sternenberg»


Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Vollblut-Schauspieler Mathias Gnädinger

    Aus Tagesschau vom 4.4.2015

    Der Tod von Mathias Gnädinger kam überraschend. Von 1970 bis zu seinem Unfall vor wenigen Wochen wirkte er in knapp 200 Theaterstücken oder Filmen mit. Am Karfreitag endete seine lange, erfolgreiche und ausserordentliche Karriere mit seinem Tod.