Tipps für eine gute Arzt-Patienten-Beziehung

Hausärzte sind Mangelware. Und hat man endlich einen gefunden, stellt sich eine weitere, wichtige Frage: Kann ich ihm vertrauen? Stimmt die Chemie? Hier erfahren Sie, wie Sie einen neuen Hausarzt finden und wie Sie eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können.

Eine Ärztin und eine lächelnde ältere Dame im Gespräch.

Bildlegende: Ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist wichtige Voraussetzung für eine gute Betreuung. Colourbox

Bei gesundheitlichen Problemen ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Eine vertrauensvolle Beziehung ist da unabdingbar. Diese Checkliste soll Ihnen helfen, den richtigen Hausarzt zu finden und ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis aufzubauen.

Hausarzt finden

  • Überlegen Sie sich, was Ihnen wichtig ist. Fragen Sie sich zum Beispiel: Bevorzuge ich einen Arzt oder eine Ärztin? Soll er/sie Hausbesuche anbieten? Soll er/sie auch Homöopathie anwenden? Muss die Praxis gut erreichbar sein? Und so weiter.
  • Fragen Sie Ihre Familie und Freunde.
  • Wen Sie länger keinen Hausarzt finden, wenden Sie sich allenfalls an die Ärztegesellschaft Ihres Kantons (siehe auch Espresso-Beitrag vom 04.03.13). Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen

  • Notieren Sie sich vor einer Konsultation Ihre Fragen. Fragen Sie während des Gesprächs so lange nach, bis Sie alles verstanden haben. Nehmen Sie sich Zeit für Entscheidungen (ausser im Notfall).
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen, lassen Sie sich von einer Bezugsperson zum Gespräch begleiten, vor allem, wenn schwerwiegende Entscheidungen anfallen.
  • Falls ein Eingriff zur Diskussion steht, teilen Sie Ihrem Arzt mit, welches Ergebnis Sie sich erhoffen. Fragen Sie nach, welche Konsequenzen das Untersuchungsresultat hat.
  • Lassen Sie sich erst behandeln, wenn Sie nach dem Gespräch Vertrauen haben. Allenfalls ist eine Zweitmeinung angebracht.
  • Planen und besprechen Sie die Nachbehandlung vor einem Eingriff.

Quelle: Dachverband Schweizerischer Patientenstelle)