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Dörrgeräte im Test: Die meisten dörren gut
Aus Kassensturz vom 14.09.2021.
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Für Sie getestet Dörrgeräte im Test: Die meisten dörren gut

«Kassensturz» hat neun Dörrgeräte im Labor testen lassen. Der Backofen schneidet im Vergleich gut ab.

Handhabung, Dörr-Ergebnis und Energieverbrauch: Auf diese Kriterien wurden neun der meistverkauften Dörrgeräte getestet. Und zum Vergleich ein normaler Backofen. Für den Test schnippelten die Testleiterinnen des deutschen Labor Äpfel, Zwetschgen, Tomaten und Pilze. Sie belegten die Dörrgeräte mit den Lebensmitteln, jede Schicht mit einer anderen Auflage.

Test-Verlierer: Schwierig in Handhabe

Am schlechtesten bewerteten die Testerinnen den Dörrautomaten der Firma Rommelsbacher, eines der teuersten Geräte im Test. «Das Dörren war nicht das Problem, das Gerät dörrt recht gut», sagt Testleiterin Kathrin Klessen des Nürnberger Labors Applitest. «Es hat jedoch einen enormen Energieverbrauch, fast doppelt so hoch wie der Backofen.» Zudem stuft sie es als «eher schwierig zu bedienendes Gerät» ein. Die Firma Rommelsbacher schreibt zu den Resultaten, es gebe «nur noch Restbestände im Markt». Aktuell ist das Gerät in der Schweiz auf jeden Fall erhältlich.

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Kathrin Kliessen, Labor Applitest: «Gut gedörrte Früchte haben genau den richtigen Restfeuchtegehalt und sind gleichmässig gedörrt.»
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Schlechte Dörrergebnisse

Mit dem Prädikat «genügend» schnitten auch die Dörrapparate von Severin und Rotel ab. Beide Geräte erhielten Abzüge für schlechte Dörrergebnisse bei Tomaten und Zwetschgen. Auch der elektrische Dörrautomat von Steba schnitt «genügend» ab.  

Testsieger und eine Überraschung

Testsieger ist der Dörrex von Stöckli, das teuerste Gerät im Test. Er braucht zwar am zweitmeisten Energie, schneidet aber bei den anderen Kriterien gut bis sehr gut ab. Stöckli schreibt, «Kassensturz» habe nicht die neuste Generation getestet, der Dörrex sei im Vergleich zum getesteten Gerät verbessert worden.

Mit nur wenig schlechteren Noten und ebenfalls mit Gesamturteil «gut» reihen sich die Eigenmarken Miostar und Prima Vista sowie WMF ein. Der Miostar hat einen ähnlich hohen Stromverbrauch wie Testsieger Stöckli, genau hier punktet Prima Vista. Mit 40 Franken ist die Landi-Eigenmarke das günstigste Dörrgerät im Test.

Doch gibt es im Test einen heimlichen Sieger. Denn der Backofen bekommt sogar knapp die besten Noten. Auch beim Energieverbrauch kann er mit den spezialisierten Geräten mithalten. Fazit von Testleiterin Kathrin Klessen: «Der Backofen ist ein gutes Dörrgerät.» Ob also ein spezielles Dörrgerät nötig ist, hängt von den Mengen ab. Es macht vor allem Sinn, wenn der Zugriff auf einen Backofen fehlt oder wenn grössere Mengen Früchte, Gemüse oder Pilze getrocknet werden können.

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Nadine Weber, Labor Applitest: «Wir empfehlen, Elektrogeräte nie unbeaufsichtigt zu Hause laufen zu lassen.»
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Kassensturz, 14.09.21, 21:05 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Dennis Schweitzer  (de_schweitzi)
    Für die Profi-Dörrer unter uns: Hier im Test fehlen natürlich die Topmarken wie Excalibur (made in USA), welche aufgrund von einer gleichmässigen Luftzirkulation von der Hinterseite (nicht nur von unten) die besten Resultate bieten. Bei diesen Geräten muss ich die Tablare nicht stets wechseln und habe gleichmässige Dörrergebnisse. Bei einigen Geräten von Excalibur gibt es sogar 2 Temperatur-Zonen, wenn ich gleichzeitig unterschiedliche Dinge dörren möchte.
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