Die besten Hybrid- und Spiegelreflexkameras

Kompaktkameras für Anfänger oder Spiegelreflexapparate mit auswechselbaren Objektiven für Anspruchsvolle – das konnten Konsumenten bisher kaufen. Aktuelle Testresultate zeigen: Einige der neuen sogenannten Hybridkameras sind so klein wie eine Kompaktkamera und so gut wie eine Spiegelreflexkamera.

Video «Die besten Hybrid- und Spiegelreflexkameras» abspielen

Die besten Hybrid- und Spiegelreflexkameras

3:06 min, aus Kassensturz vom 30.11.2010

Wer seine Fotos selber gestalten wollte, fotografierte bis anhin mit einer Spiegelreflexkamera. Belichtung, Blende und Brennweite – alles ist variabel einstellbar. Und die Objektive können nach Belieben ausgewechselt werden. Der grosse Nachteil der Spiegelreflexkameras: Sie sind gross und schwer.

Die Resultate eines internationalen Tests zeigen jetzt: Die neuen Systemkameras ohne Spiegel – sogenannte Hybridkameras – können punkto Fotoqualität mit Spiegelreflexkameras mithalten, denn sie verfügen auch über einen grossen Bildchip. Sie fangen mehr Licht ein und machen selbst bei Kerzenlicht noch brauchbare Bilder.

Klein – aber oho

Hybridkameras haben - wie Spiegelreflexkameras - auswechselbare Objektive. Weil sie aber ohne Spiegel funktionieren, sind sie viel kleiner gebaut.

Bei der Spiegelreflexkamera lenkt ein Spiegel das Bild in einen optischen Sucher.

Bei der spiegellosen Hybridkamera ersetzen ein elektronischer Sucher oder der Monitor den optischen Sucher.

Das kann ein Nachteil sein. Denn bei manchen Hybridkameras fehlt der Sucher ganz: Sie verfügen nur über einen Display. Das kann das Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen erschweren.

Der Testsieger bei den Hybridkameras zeigt, dass es auch anders geht: Die Panasonic Lumix DMC-G2 hat einen Sucher eingebaut. Dieser ist besser als die Sucher aller getesteten Spiegelreflexkameras.

So wurde getestet

• Bildqualität: 40%
• Videoaufnahmen: 5%
• Blitz: 5%
• Sucher und Display: 15%
• Handhabung: 25%
• Vielseitigkeit: 10%