Kugelschreiber im Test: Welche Kulis kleckern

Kugelschreiber hinterlassen ihre Spuren auf Verträgen, Fotoalben oder Quittungen. Wie viele Kilometer schreiben sie? Welche schmieren? Verblasst die Tinte im Licht? Wie stabil sind Clip und Drücker?

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Kugelschreiber im Test: Welche Kulis kleckern

8:19 min, aus Kassensturz vom 1.9.2009

«Kassensturz» hat 16 Kugelschreiber ins PZT Prüflabor geschickt. Der billigste kostet 20 Rappen, der teuerste 14.90 Franken. Erstes Testkriterium: die Dauerschreibleistung. Während 360 Stunden liefen die Schreiber. Die Resultate zeigen Unterschiede – 500 Meter oder 5000 Mete.

Der Billigste war auch der Schlechteste: Beim M-Budget-Kugelschreiber von Migros war nach 520 Metern Schluss mit Schreiben. Auch neigt der Stift zum Schmieren und Klecksen: Note 4. Migros sagt, für einen Stift, welcher nur 20 Rappen koste, sei das Preisleistungsverhältnis sehr gut.

Die Tinte muss einerseits so dickflüssig sein, dass keine Kleckse entstehen. Andererseits flüssig genug, um ein gleichmässiges Schriftbild zu ermöglichen. Fünf Tester prüften die Stifte auf Schriftbild, Verschmieren der Tinte und Handhabung. Die Urteile der Probanden ergänzte Testleiter Friedrich Janssen mit technischen Messungen und einer Nachprüfung unter der Lupe. Und um die Lichtbeständigkeit zu prüfen, legte das Labor eine Strichprobe während 48 Stunden unter UV-Licht und verglich sie mit der unbestrahlten. Hier waren die Unterschiede frappant. Die einen verblassten total.

« Janssen: «Wer einen Stift für das Unterzeichnen von Verträgen oder zum Beschriften von Fotoalben, welche für die Nachwelt erhalten bleiben sollen, verwendet, muss darauf achten, dass der Hersteller Dokumentenechtheit garantiert.» »

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