Fischen: Der Weg zum Wasser führt durch Kurse

Fischen als Hobby liegt im Trend. Doch Jungfischer müssen ihr Fachwissen in Kurse erwerben. Dabei wird grosser Wert auf Tierschutz gelegt. «Espresso» war bei einem Kurs dabei.

Jahrelang kämpften die Fischereiverbände mit rückläufigen Mitgliederzahlen und gegen ein etwas angestaubtes Image. In den letzten Jahren ist die Zahl der interessierten Hobbyangler aber stetig angestiegen.

Vor allem Junge entdecken die Freizeitbeschäftigung, aber auch gestresste Manager auf der Suche nach einem ruhigen Ausgleich. «Es geht quer durch alle Schichten», sagt Kurt Bischof vom Schweizerischen Fischereiverband.

Immer mehr Frauen

Der Verband geht heute von etwas mehr als 100‘000 Anglern in der Schweiz aus. Der Anteil der Frauen ist nach wie vor gering, allerdings holen die Fischerinnen auf. Ihr Anteil stieg in den letzten fünf Jahren von fünf auf etwas über acht Prozent.

Mit der revidierten Tierschutzverordnung ist seit 2009 eine Ausbildung für alle Angler obligatorisch geworden. Für diesen Sachkundenachweis muss an einem Kurs das Angelhandwerk, die Fischkunde, Gewässerschutz und das richtige Töten und Ausnehmen der Fische erlernt werden.

«Espresso» hat einen solchen Kurs im zürcherischen Bassersdorf besucht.