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Familie und Freizeit Schulanfang: «Rechnen Sie mit Fehlern von anderen!»

In diesen Tagen sollten Sie mit dem Auto in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten besonders vorsichtig fahren, mahnen TCS, bfu und Polizei. Und: Vor Fussgängerstreifen sollten Sie ganz anhalten.

Legende: Audio Schulanfang: «Rechnen Sie mit Fehlern von anderen!» abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
1:25 min, aus Espresso vom 11.08.2015.

Auch wenn sie jedes Jahr etwas anders tönt, ist die Botschaft zum Schulanfang immer die gleiche: Halten Sie vor dem Fussgängerstreifen immer ganz an, wenn Kinder über die Strasse wollen.

«Rad steht, Kind geht», heisst es dieses Jahr in der Kampagne von TCS, der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Polizei. Die immer wiederkehrende Botschaft begründet Rolf Moning, Sprecher der bfu mit deren Wichtigkeit: «Kinder lernen von den Verkehrsinstruktoren, dass sie erst über die Strasse gehen dürfen, wenn ein Auto ganz stillsteht. Es ist also sinnlos, langsam an den Fussgängerstreifen heranzurollen und zu erwarten, das Kinde gehe dann schon los.»

Allgemein müssten Autofahrer in diesen Tagen besonders in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten vorsichtig fahren. «Rechnen Sie mit Fehlern von anderen, seien Sie bereit, Fehler von anderen auszubügeln», sagt Rolf Moning. Ein solcher Fehler könne eben auch sein, dass ein Kind unerwartet auf die Strasse springe.

Auch Eltern in der Pflicht

Die Schulstart-Kampagne richtet sich aber nicht nur an die Autofahrer, sondern auch an Eltern. Diese können ebenfalls einen Beitrag leisten, damit die Kinder sicher in der Schule ankommen. So sei etwa nicht der kürzeste Schulweg der beste, sondern der sicherste, mahnt Rolf Moning.

«Zudem sollten Eltern die Kinder während der ersten paar Schultage begleiten und sie auf die bestehenden Gefahren aufmerksam machen.» Und was den Schulweg auch sicherer mache: helle Kleider in leuchtenden Farben.

Sicher auf dem Schulweg: Broschüre der Beratungsstelle für Unfallverhütung, Link öffnet in einem neuen Fenster

1 Kommentar

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  • Kommentar von Stefano Simeone, Bern
    Mir gefällt das "luege, lose, loufe" aus früheren Jahren besser: es führt nicht zu unnötigem Stop&Go-Verkehr und fördert die freundliche Kommunikation mit Handzeichen zwischen Fussgänger und Autofahrer. Der nun vermarktete blinde Algorithmus bringt das Kind dazu, das Fahrzeug zu betrachten anstatt den Fahrer. Wie soll ein Kind von vorne ein stehendes Rad erkennen? Diese Konditionierung erschwert später die Antizipation im Strassenverkehr weil man so die Absichten des Andern nicht erkennen wird.
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