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Gesundheit Antibiotika in Nahrung

Werden Masttiere mit Antibiotika behandelt, kann dies für den Menschen gefährlich werden, da sich resistente Keime bilden. Konsumentenschützer wollen nächstes Jahr vermehrt auf das Problem aufmerksam machen.

Geflügelfarm
Legende: srf

«Verbieten können wir den Einsatz von Antibiotika nicht», so Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz. Es sei aber erklärtes Ziel, das Medikament in der Tiermast noch restriktiver verabreichen zu lassen.

Verschiedene Konsumentenschutzorganisationen aus dem In- und Ausland haben sich deshalb zusammengetan. In der Schweiz will die Stiftung für Konsumentenschutz zu Beginn des Jahres 2013 mit einem Test die hiesige Situation genau analysieren und anschliessend Massnahmen treffen.

9 Kommentare

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  • Kommentar von walter allemann, münsingen
    Antibiotika sind wohl nicht nur im Pouletfleisch enthalten. Auch Schweinefleisch und andere Fleischsorten sind mit diesen "Giften" versehen. Der Fall ist klar: Das Tier wird gequält, um Profite zu machen, und schliesslich wird auch die Gesundheit der Fleischverzehrer beeinträchtigt. Beispiel Lungenentzündung: Wenn ein an dieser Krankheit leidender Patient nicht mehr anspricht auf eine Antibiotikatherapie, kann das zum Tode führen. Lösung: Weniger Fleisch essen! Alles andere ist unsicher!
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  • Kommentar von Krasser, Hagendorn
    Nur Bio-Fleisch, dessen Ursprung und dessen Verarbeiter man kennt, ist umweltverträglich, tiergerecht und vertretbar. Billigfleisch, insbesondere aus dem Ausland, kann gar nicht antibiotika-frei hergestellt sein. Man sollte nun langsam wissen, dass billig nicht gleich gesund ist. Aber leider überschwemmt uns der Handel mit solcher Ware laufend. Nur ein Boykott der KonsumentInnen kann hier helfen. Man kann nicht jede Verantwortung den Behörden delegieren.
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  • Kommentar von D. Gusset, Interlaken
    Das Huhn braucht Platz!! Antibiotika ist absolut unnötig. Die echten Geflügelzüchter (nicht Profitzüchter) geben dem Tier den notwendigen Platz. 10m2 pro Huhn Freifläche und die richtige Ernährung und das Problem ist ohne Chemie gelöst. Die chemische Industerie und die, die dieses Mittel abgeben verdienen ganz ordentlich an diesen Tonnaschen die absolut unnötig verabreicht werden. Hier liegt das eigentliche Problem!
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