Microsoft vermietet «Word» teuer

Die Programme von Microsoft Office können neu auch jährlich gemietet werden. Doch das lohnt sich nur für Wenige.

Software-Verpackungen

Bildlegende: PD

119.- Franken jährlich kostet das neue Miet-Angebot «Office 365 Home Premium» von Microsoft. Das ist ziemlich teuer gegenüber dem einmaligen Kauf des Bürosoftware-Pakets mit einem Preis 169.- Franken pro Privat-Version.

Für den Durchschnitts-User lohnt sich das kaum. Die Programme der Suite (Word, Excel, Powerpoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access) waren in der Vergangenheit bis zu fünf Jahren aktuell. Der Kauf kommt da bedeutend billiger.

Als Vorteil der Mietversion erweist sich jedoch, dass die Software auf 5 Computern im selben Haushalt installiert werden darf. Dabei muss der Rechner nicht unbedingt mit einem Windows-Betriebssystem laufen. «Office 365 Home Premium» lässt sich auch auf Mac-Computer von Apple installieren. Auch wird Abonnenten der Büro-Software das regelmässige Updaten auf die neusten Versionen erlaubt.

Nicht ins Gewicht fallen beim Entscheid für den Kauf dieses Pakets sollten die monatlich 60 Gratis-Minuten per Skype auf Festnetz-Anschlüsse. Sie sind höchstens wenige Franken wert.

Studenten nur 2 Installationen erlaubt

Für Studenten gibt es ein spezielles Miet-Angebot: Sie zahlen für ein 4-Jahres-Abo insgesamt nur 99.- Franken. Dabei können die Programme allerdings nur auf zwei statt fünf Computern installiert werden.

Es gibt kostenlose Alternativen

Gemäss einer Studie von Microsoft benutzen 58 der Schweizer täglich ihre Office-Anwendungen. Diese Marktvormacht hat unabhängige Programmierer dazu motiviert, kostenlose Alternativ-Programme zu erstellen.

Mit OpenOffice steht eine Gratis-Software zur Verfügung, welche einen ähnlichen Funktionsumfang hat. Sie kann auch zumeist auch alle Files von Microsoft-Programmen lesen und in deren Formaten abspeichern.