Weitere Klagen über Umbuchungen bei Air Berlin

Bei «Espresso» haben sich weitere Hörer gemeldet, welche von Air Berlin auf ungünstig gelegene Flüge umgebucht wurden.
Die Folgen: Verkürzte Ferien oder Übernachtung im Flughafenhotel auf eigene Kosten. Andere Hörer meinen: Wer mit einer Billig-Airline fliegt, ist bei einer Umbuchung selber schuld.

Da plant man ein schönes Wochenende und bucht die Flüge so, dass man am Reiseziel möglichst viel Zeit verbringen kann. Und dann kommt Air Berlin und setzt die Passagiere um, in einen viel späteren Hin- oder einen viel früheren Rückflug. «Espresso» präsentierte letzte Woche verschiedene Beispiele.

Einige Hörer hatten da wohl gleich ein Déjà-vu. So berichtet eine Air-Berlin-Kundin: «Das ist uns leider auch passiert. Drei Mal umgebucht und schliesslich der Rückflug am frühen Morgen statt am Nachmittag.» Sie werde künftig keine Buchungen mehr mit Air Berlin vornehmen.

Nicht alle haben Verständnis

Eine andere «Espresso»-Hörerin wollte extra nicht den frühestens Flug nach Kreta, da sie mit dem Zug an den Flughafen reisen musste. Air Berlin buchte sie dann auf den Flug um 06.00 Uhr morgens um: «So mussten wir am Vorabend anreisen und in einem Hotel am Flughafen übernachten.»

Das Üble daran: Erneut umbuchen ist nicht möglich, wie Reise-Ombudsmann Franco Muff im «Espresso»-Beitrag erklärte. Und er wies darauf hin, dass das Risiko von Umbuchungen bei Billig-Airlines grösser sei.

Daher haltet sich das Mitleid einiger Hörer in Grenzen. So heisst es im Kommentarfeld auf der «Espresso»-Internetseite zum Beispiel: «Selber schuld, wenn man diese Airline wählt.» Oder: «Diese Geiz-ist-geil-Mentalität darf ruhig auch mal ihre Konsequenzen haben.»

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