Die schwierige Suche nach dem Endlager für Atommüll

  • Mittwoch, 18. März 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 18. März 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 18. März 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Das Mitsprache-Recht bei der Suche nach dem Atommüll-Endlager: ein Geniestreich oder Scheindemokratie?

Seit Jahrzehnten sucht die Schweiz nach einem Endlager für Atommüll. Ein erster Versuch im Wellenberg schlug fehl: das Volk des Kantons Nidwalden lehnte das Projekt wiederholt ab. Seither ist das Vetorecht der betroffenen Kantonsbevölkerung abgeschafft, dafür dürfen die Bürger der Region beim so genannten Sachplanverfahren mitreden.

Das Verfahren kommt in die heisse Phase, zwei Standorte sind in der engeren Wahl. Doch die Kritik reisst nicht ab: ist die Idee der Mitsprache ein Geniestreich oder eine Aushebelung der wahren Volksrechte?



Beiträge

  • Ein Protestmarsch gegen Atomenergie in Villigen, Aargau (2011)

    Widerstand wo man schaut

    Seit Anfang der 1970er Jahre sucht die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle nach einem Ort für ein Endlager. Doch wo sie hinkommt, entsteht Widerstand. Ein Rückblick.

    Ada Mohler und Christoph Keller

  • Delegierte heben ihre Stimmkarte.

    Mitbestimmung – ein Gewinn oder Kuhhandel?

    Die von einem Endlager betroffene Bevölkerung darf bei vielen Aspekten mitreden, hat aber kein Vetorecht mehr. Dieser Bundesentscheid ist stark umstritten. Es debattieren Michael Aebersold, Bundesamt für Energie, Jürg Grau, Gemeindepräsident Feuerthalen und Susan Boos, WOZ-Redaktionsleiterin.

    Gesprächsleitung: Thomas Häusler

    Thomas Häusler

  • Die Gesteinsschicht Opalinuston soll für eine Endlagerung geeignet sein.

    Ein Gestein unter der Lupe

    Das geplante Endlager soll in Gesteinsschichten des Opalinustons angelegt werden, der dank seiner Eigenschaften den strahlenden Atommüll sicher bergen soll. Was weiss die Wissenschaft über die tatsächliche Eignung des Tons?

    Hanna Wick

Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Thomas Häusler und Christoph Keller