Künste im Gespräch: Museen, gefährdet und innovativ

  • Donnerstag, 3. August 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 3. August 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 3. August 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Wozu brauchen wir Museen, bzw weshalb streicht das BAK einigen rigoros die Subventionen? Wie stellen Künstler wie Pierre Bismuth unsere Vorstellungen eines Kunstwerks auf den Kopf? Wohin entwickeln sich (analoge) Ausstellungen, wenn sie sich auf die digitale Kunst einlassen?

Kulturförderung mit wasserdichten Formeln ist nie gut. Mit der neuen Geldverteilung an Schweizer Museen gefährdet das Bundesamt für Kultur das Alpine Museum in Bern.

Der französische Künstler Pierre Bismuth liebt das Verwirrspiel. Wie ein Zauberer zieht er immer wieder neue Hasen aus dem Hut, bis die Zuschauer nicht mehr genau wissen, wo ihnen der Kopf steht. In einer aktuellen Ausstellung in St. Gallen zeigt Bismuth seine Kunst.

Wenn die Digitalisierung das Analoge trifft: Mit innovativen Smartphone-Apps revolutionieren Künstler und Kreative das Museum.

Beiträge

  • Bündner SP-Nationalrätin Silva Semadeni und Volkskundler Bernhard Tschofen über den Entscheid vom BAK die Bundesgelder zu kürzen.

    Mit dem Rechenschieber gefährdet das BAK das Alpine Museum

    Die Alpen bedeuten für die Schweiz nicht nur Identität – mitten in Europa sind sie auch ein wichtiger Lebens-, Wirtschafts- und Verkehrsraum. Mit alten Mythen und neuen Realitäten beschäftigt sich das Alpine Museum in Bern, kritisch, empathisch und originell.

    Trotzdem kürzt das Bundesamt für Kultur die Bundesgelder um einschneidende 75%.

    Die Bündner SP-Nationalrätin Silva Semadeni und der Volkskundler Bernhard Tschofen verstehen die Welt nicht mehr und sind empört.

    Karin Salm

  • In seinem ersten eigenen Film «Where is Rocky II?» erzählt Pierre Bismuth tausendundeine Geschichte von einem verschwundenen Kunstwerk und lässt die Realität kunstvoll auf die Fiktion knallen.

    Pierre Bismuths Verwirrspiel

    Der französische Künstler versteht sich aufs Geschichten erzählen. 2005 gewann er mit einem seiner Szenarios einen Oscar.

    In seinem ersten eigenen Film «Where is Rocky II?» erzählt Bismuth tausendundeine Geschichte von einem verschwundenen Kunstwerk und lässt die Realität kunstvoll auf die Fiktion knallen.

    Wie ein Zauberer zieht er immer wieder neue Hasen aus dem Hut, und verwirrt die Zuschauer, bis sie nicht mehr genau wissen, wo ihnen der Kopf steht. Anlässlich seiner Ausstellung in der Lokremise St. Gallen verrät der Zauberer unter den bildenden Künstlern einige seiner Tricks.

    Ellinor Landmann

  • Durch Augmented Reality wird der analogen Kunst einen zustätzlichen digitalen Raum eröffnet.

    Augmented Reality: Wenn Gemälde anfangen zu fliegen

    Für die Archivierung oder Vermittlung werden digitale Werkzeuge in Museen schon länger eingesetzt. Inzwischen nutzen aber immer mehr Künstler und Ausstellungen moderne Technologien wie Augmented Reality, um damit der analogen Kunst einen zusätzlichen digitalen Raum zu eröffnen.

    Wenn das Analoge und das Digitale dabei in einen Dialog geraten, verändert das unsere Wahrnehmung.

    Jutta Schwengsbier

Autor/in: Karin Salm, Ellinor Landmann, Jutta Schwengsbier, Moderation: Brigitte Häring, Redaktion: Dagmar Walser