Künste im Gespräch: Musik und TV-Shows als Protest, Jane Gardam

  • Donnerstag, 23. November 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. November 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. November 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Wie Trumps Wahl die Kreativität in der Protestmusikszene befeuert hat, wie auch Late-Night-Shows im US-Fernsehen zu Formaten des Widerstands geworden sind, und wie eine alte Dame zur neuen First Lady englischer Literatur geworden ist, das die Themen von «Künste im Gespräch».

Musik ist Ort des kreativen Protests. Vor allem seit der Wahl Trumps gibt es eine neue Welle von Protestmusik. Aber: im Musikbusiness wird viel über Sponsoring finanziert und Musikerinnen und Musiker haben Angst, sich zu politisch zu äussern.

Seit Donald Trumps Wahl sind Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und Co. zu den Stimmen des Widerstands geworden, ihre Late-Night-Shows bieten freche, kluge politische Analysen, es wird bereits von «Resistance-TV» gesprochen.

Sie ist 89 und eine der wichtigen Stimmen der englischen Literatur: Jane Gardam. Im deutschsprachigen Raum wurde sie erst 2015 mit einer Romantrilogie bekannt. Nun ist ihr jüngster Kurzgeschichtenband auf Deutsch erschienen: eine Abrechnung mit der Ego- und Selfiekultur.

Beiträge

  • Seit seiner Wahl vor einem Jahr wenden sich immer mehr Musikerinnen und Musiker der Protestmusik zu.

    Wie Trump in den USA die Protestmusik befeuert

    Donald Trump fördert die Kreativität – ungewollt. Seit seiner Wahl vor einem Jahr wenden sich immer mehr Musikerinnen und Musiker der Protestmusik zu. Nicht nur die grossen Stars, sondern auch die «Native People» in South Dakota oder die Latinx in Los Angeles.

    Mariel Kreis zeigt wie sich die Szene musikalisch wehrt.

    Mariel Kreis

  • Seit Donald Trump US-Präsident ist, sind die Late-Night-Shows der US-amerikanischen Fernsehsender auch nicht mehr, was sie waren.

    Resistance TV

    Seit Donald Trump US-Präsident ist, sind die Late-Night-Shows der US-amerikanischen Fernsehsender auch nicht mehr, was sie waren.

    Im Laufe eines Jahres sind aus Unterhaltungssendungen Orte des politischen Widerstands geworden. Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und viele andere Hosts bieten unterdessen messerscharfe und unterhaltende politische Analysen statt Blödelei.

    Die New York Times benennt das Phänomen und spricht von «Resistance TV». Welche Folgen hat das für das gespaltene Land?

    Gabriele Riedle

  • Jane Gardam setzt sich  unter anderem mit der Frage nach Privatsphäre auseinander, die in der heutigen Selfie- und Selbstdarstellungskultur wichtiger ist denn je.

    Jane Gardam: Neue First Lady der englischen Literatur

    Die 89-jährige Jane Gardam schreibt seit über 40 Jahren. Im deutschsprachigen Raum wurde sie aber erst 2015 entdeckt, als ihre Roman-Trilogie über einen alten Richter die Bestsellerlisten stürmte.

    Nun gibt es Neues von Jane Gardam: den Kurzgeschichtenband «Die Leute von Privilege Hill». In diesen Geschichten setzt sich Gardam unter anderem mit der Frage nach Privatsphäre auseinander, die in der heutigen Selfie- und Selbstdarstellungskultur wichtiger ist denn je.

    Britta Spichiger

Autor/in: Mariel Kreis, Gabriele Riedle, Britta Spichiger, Moderation: Brigitte Häring, Redaktion: Brigitte Häring, Ellinor Landmann, Raphael Zehnder