Steve Reich – mit 80 minimal gealtert

  • Montag, 3. Oktober 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 3. Oktober 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Montag, 3. Oktober 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Steve Reich ist einer der Pioniere der Minimal Music. Was fasziniert an seiner Musik heute? Wo liegen die Wurzeln dieser Musikrichtung? Und: Ist die Minimal Music heute, 50 Jahre nach ihrer Entstehung, gealtert oder nicht?

Minimal Music ist noch immer eine der beliebtesten Richtungen der aktuellen Musik. Sie versetzt die Hörer in schwebeähnliche Zustände und lässt sie an Prozessen teilnehmen, die normalerweise im Komponistenhirn verborgen sind. Warum das so ist, beantwortet Musikredaktor Benjamin Herzog im Gespräch.

Dazu: ein klingendes Porträt des in New York lebenden Komponisten Steve Reich, der am 3. Oktober 80 wird. Sowie eine Untersuchung, wie Reichs Musik in den Clubs zum Tanzen anregt.

Beiträge

  • Vielseits geehrt: Steve Reich nimmt einen Preis entgegen in Schweden.

    Das Orchester ist ein Elephant

    Schallplatten mit Musik von Bach und Strawinsky, sowie ein Lehrer, der seinem Schüler sagte, mit der klassischen Avantgarde werde er wohl nicht glücklich, haben Steve Reich zu dem gemacht, was er heute ist. Einem der grossen der Minimal Music.

    Im Porträt erzählt Reich, was er von populärer Musik hält und warum 18 verschiedene Geigenstimmen besser sind, als ebensoviele im chorischen Gemeinsam.

    Sven Ahnert

  • Hunderttausende reisen jedes Jahr nach Zürich zur Street Parade.

    Gemeinsame Wurzeln: Minimal Music im Club

    Die Wiederholung ist ein Hauptmerkmal der Reich'schen Minimal Music. Das Gleiche gilt für die elektronische Clubmusik, zu der auch in der Schweiz Wochenende für Wochenende tausende Menschen in den Clubs tanzen.

    Wie ähnlich sind sich diese Musikstile wirklich? Eine Untersuchung mit der Musikwissenschaftlerin Barbara Volkwein.

    Moritz Weber

Autor/in: Benjamin Herzog, Sven Ahnert, Moritz Weber, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Noëmi Gradwohl