Terror! Wie Angehörige mit dem Verlust naher Menschen umgehen

  • Dienstag, 19. Dezember 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 19. Dezember 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. Dezember 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Am 19. Dezember 2016, vor genau einem Jahr, fuhr auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ein Lastwagen gezielt in die Menschen. Der Berliner Anschlag hat – wie Paris oder Nizza - deutlich gemacht, wie nah solche Terroranschläge auch an uns dran sind.

12 Menschen starben, über 65 wurden verletzt. In einer Reportage aus Berlin kommen Angehörige von Opfern zu Wort, die nach langer Zeit des Schweigens nun darüber berichten können, wie die Betroffenen mit dem Tod ihrer engsten Verwandten oder Eheleute umgehen.

Der Psychoanalytiker Johannes Ullrich von der Universität Zürich analysiert im Gespräch, wie sich der Terror auf uns alle auswirkt, obwohl wir gar nicht direkt betroffen sind.

Beiträge

  • Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Ahlens, Schweden im April dieses Jahres

    Wie Betroffene um die Opfer trauern

    Angehörige von Terroropfern, die vor genau einem Jahr in Berlin getötet wurden, brechen ihr Schweigen. Sie erzählen von ihrer enormen Trauer, von ihren Versuchen, mit Politikern und Opferbeauftragten ins Gespräch zu kommen und davon, wie es weitergehen soll.

    Hans Rubinich

  • Johannes Ullrich

    Wie wirkt sich so ein Terroranschlag auf uns aus?

    Auch wenn wir nicht betroffen sind, auch wenn wir 700 Kilometer entfernt leben - Anschläge wir in Berlin oder Paris kommen uns sehr nahe vor. Sie richten sich gegen unsere Lebensweise. Der Zürcher Professor für Psychoanalyse, Johannes Ullrich, analysiert, was dieser Terror mit uns macht.

    Hansjörg Schultz

Autor/in: Hansjörg Schultz, Hans Rubinich, Moderation: Hansjörg Schultz, Redaktion: Ellinor Landmann