«84, Charing Cross Road » von Helene Hanff 2/3

Durch Zufall stößt Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zur Feder, ohne zu ahnen, dass diese ersten Zeilen den Beginn einer jahrzehntelangen Brieffreundschaft markieren.

Englische, alte Bücher aneinandergereiht und aufeinandergestapelt.
Bildlegende: Auf der Suche nach Büchern stösst Helen Hanff auf ein Antiquariat in London. Imago/blickwinkel

Zunächst ist die Korrespondenz zwischen ihr und dem Londoner Buchhändler Frank Doel noch allein von der gemeinsamen Leidenschaft für Bücher geprägt. Frank treibt für Helene rare Buchausgaben auf, man spricht über Autoren, Werke und Buchausstattungen. Doch mit der Zeit werden die Briefe persönlicher. Helene erzählt von ihrem Alltag in New York, ihrer Arbeit und aktuellen Ereignissen. Aus London wiederum erfährt die Amerikanerin, wie knapp die Lebensmittel zu jener Zeit sind, und schickt Care-Pakete an ihre Lieben.

Sprecher: Marion Martienzen, Wolf-Dietrich Sprenger, Ulrike Grote und Anna Sophie von Gayl - Aus dem Englischen von: Rainer Moritz - Produktion: Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002 - Dauer: 29

Redaktion: Susanne Janson