«Der kleine Grenzverkehr» von Erich Kästner 5/5

Ein Leben ohne Geld, obwohl man vermögend ist. Eine Verlobte, die kein Stubenmädchen ist, sondern eine Gräfin und von ihrem Vater, der einen Butler spielt, verstossen wird.

Tanzende Paare bei einem Fest, im Hintergrund eine Big-Band, Aufnahme aus den 50er-Jahren.
Bildlegende: Irrungen und Wirrungen in Salzburg: Georg hat sich mit Konstanze verlobt. Imago/UIG

Georg versteht die Welt nicht mehr. Und spielt doch in dieser Salzburger Komödie der Irrungen und Wirrungen eine der Hauptrollen.

Obwohl Erich Kästner (1899-1974) von den Nazis als «undeutsch» aus ihrem Literaturkanon verbannt worden war, konnten sie doch auf sein Können und seinen populären Stil nicht verzichten. So kam es, dass er 1943 mit einer Sondergenehmigung von Goebbels - wenn auch unter dem Pseudonym Berthold Bürger - das Drehbuch von «Der kleine Grenzverkehr» selbst verfasste.

Sprecher: Klaus Knuth - Produktion: SRF 1981 - Dauer: 24

Redaktion: Susanne Heising