Mathilde Lejeune: Schweizer Pflegerin im fremden Kriegsdienst

  • Freitag, 21. Februar 2014, 20:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 21. Februar 2014, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 23. Februar 2014, 15:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

«Erwin, glaub nicht, dass ich diesen Krieg als ‹gross› empfinden kann. Ich empfinde ihn als Unglück.» Dies schrieb die junge Lehrerin Mathilde Lejeune-Jehle ihrem frisch vermählten Mann, der als Schweizer Soldat nach dem Kriegsausbruch im August 1914 an der Schweizer Grenze zu Frankreich stand.

Mathilde Le Jeune.
Bildlegende: Mathilde Le Jeune. Gosteli-Stiftung, Archiv Mathilde Lejeune-Jehle.

Auch Mathilde Lejeune-Jehle wollte sich im Kriegsdienst nützlich machen und liess sich zur Pflegehelferin ausbilden. Sie reiste mit einer Gruppe von Krankenschwestern nach Wien, um in einem österreichisch-ungarischen Militärspital Verwundete zu pflegen.

Was sie dort erlebt und was sie über die Soldaten, den Krieg und die Neutralität der Schweiz  gedacht hat, schilderte sie in Briefen, die sie nach Hause schickte.

Autor/in: Sabine Bitter