Das Knien in den Religionen

  • Sonntag, 12. Mai 2013, 8:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 12. Mai 2013, 8:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 16. Mai 2013, 15:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

In einem römisch-katholischen Gottesdienst wird es immer wieder einmal unbequem. Ab und zu müssen die Gläubigen niederknien oder eine Kniebeuge machen. Doch nicht nur die römisch-katholische Kirche verordnet das Knien, auch Muslime kennen dieses Ritual. Was steht genau hinter dieser Gebetshaltung?

Weit verbreitete Demutshaltung: Muslime in Albanien beim Gebet.
Bildlegende: Weit verbreitete Demutshaltung: Muslime in Albanien beim Gebet. Keystone

In römisch-katholischen Kirchen ist die Kniebank fest installiert. Und es ist in der Liturgie genau festgelegt, wann gekniet werden muss. Die Muslime verrichten ihr ganzes Gebet auf einem Teppich, meist kniend und sich auch noch verbeugend. Die Demutshaltung gegenüber Gott ist weit verbreitet.

Doch es gibt auch Traditionen, die das Knien bewusst nicht praktizieren: Es scheint nicht angebracht, die Demut körperlich auszudrücken.

Autor/in: Antonia Moser