Die grosse indische Mythoserzählung Bhagavadgita

Von der indischen Nationalbewegung wurde die Bhagavadgita gerne als eine Art Gegenbibel eingesetzt. Tatsächlich ist es aber der westlichen Indologie zu verdanken, dass dieser Text weltweite Verbreitung und Verehrung fand.

Doch wie ist der darin geschilderte Dialog des Helden Arjuna mit dem Gott Krischna zu verstehen? Welche Philosophie verbirgt sich hier? Der Münchner Indologe Johannes Schneider gibt Deutungen der Bhagavadgita.

Im nächsten halben Jahr wird in der Sendung Perspektiven über Heilige Schriften der Weltreligionen gesprochen: Was macht sie eigentlich heilig, welchen Stellenwert hat die Bibel im Juden- und Christentum, ist historische Korankritik erlaubt? Wie gehen die Weltreligionen mit ihren heiligen Schriften um?

Autor/in: Judith Wipfler