Eine Familie – zwei Religionen

Früher war selbst eine Ehe zwischen einer Katholikin und einem Protestanten noch unvorstellbar. Heute ist das Normalität. Und noch mehr: Buddhistinnen heiraten Christen, Muslime heiraten Christinnen. Meist regt das niemanden mehr auf. Aber wie läuft das Zusammenleben?

Abbildung von einem Buddha, Koran, Kreuz und Menora
Bildlegende: Perspetive portraitiert das Zusammenleben von interreligiösen Paaren in der heutigen Zeit. imago / epd

Manche Religionen verbieten die Hochzeit mit Andersgläubigen oder stimmen nur in bestim­mten Fällen zu. Andere Religionen lassen dies offen oder die Gläubigen halten sich ganz einfach nicht an die Vorschriften. So kommt es, dass auch in der Schweiz immer mehr Paare in interreligiösen Beziehungen leben.
Für einige ist das bereichernd. Man kann voneinander lernen und versteht damit vielleicht auch die eigene Religion besser. Hinzu kommt: Gemeinsam feiern ist immer schön, auch wenn einige Bräuche exotisch erscheinen. Aber viele Paare stossen auch an Grenzen, wo sie die Religion des andern nicht verstehen und vielleicht auch nicht teilen wollen. Perspektiven porträtiert solche interreligiösen Paare.

Redaktion: Antonia Moser