Fast vergessen: Harlems jüdische Vergangenheit

  • Sonntag, 7. Oktober 2012, 8:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 7. Oktober 2012, 8:30 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 11. Oktober 2012, 15:03 Uhr, DRS 2

Der New Yorker Stadtteil Harlem war in seiner 400jährigen Geschichte vieles: Aussenposten holländischer Kolonialherren, Epizentrum des schwarzen Amerika oder gefürchtetes Elendsviertel. Kaum noch bekannt aber ist, dass Harlem vor 100 Jahren weltweit das drittgrösste jüdische Zentrum war.

Die Kirche Mount Olivet Baptist Church in Harlem war früher eine Synagoge. Noch heute ist der Davidstern an den Säulen und in den Glas-Fenstern zu sehen.
Bildlegende: Die Kirche Mount Olivet Baptist Church in Harlem war früher eine Synagoge. Noch heute ist der Davidstern an den Säulen und in den Glas-Fenstern zu sehen. <a href=http://www.flickr.com/photos/josepha/6830652699/>Joseph A/flickr</a>

Nur die Lower East Side, ebenfalls in New York und Warschau beherbergten mehr Juden als der Stadtteil Harlem. Eine akustische Reise durch das jüdische Harlem von damals.

Buchtipp:
Jonathan Gill: Harlem. The Four Hundred Year History from Dutch Village to Capital of Black America. Grove Press, 2011.

Jeffrey Gurock: Jews in Gotham. N.Y.Jews and a Changing City, 1920 2010. New York Press, 2012.

Autor/in: Rita Schwarzer