Keine Kraft für Kirche – Pfarrpersonen mit Burnout

Die Diagnose Burnout wird heute immer häufiger gestellt. Nicht nur bei gestressten Managern, sondern auch bei Pfarrern und Pfarrerinnen. Das ist wenig erstaunlich, denn ihr Job wird immer anspruchsvoller.

Pfarrer schlägt die Hände über den Kopf mit Biebel im Vordergrund.
Bildlegende: Nicht nur bei gestressten Managern, sondern auch bei Pfarrern und Pfarrerinnen ist ein Burnout Thema. imago / epd

Pfarrer und Pfarrinnen müssen nicht nur am Sonntag predigen. Sie müssen auch immer an­sprechbar sein für die Gläubigen, Tag und Nacht, sie müssen wegen dem Priestermangel immer mehr Menschen betreuen und nicht zuletzt ist auch der administrative Aufwand enorm gestiegen.
Viele Pfarrpersonen sind deshalb ausgebrannt, sie erleiden einen Zusammenbruch, ein Burnout. Einige Kirchen haben diese Gefahr erkannt und bieten spezifische Hilfe an für überarbeitete und überforderte Pfarrer und Pfarrerinnen. Denn auch diese brauchen Betreuung – nicht nur die Gläubigen.

Redaktion: Antonia Moser