Wer Ohren hat…

Judentum, Christentum und Islam gelten von jeher als Buchreligionen, dabei sind sie doch genauso auch Hör-Religionen! Aus Anlass der diesjährigen SchöpfungsZeit, die dieses Jahr das Hören ins Zentrum stellt, senden wir nochmals eine Hörreise durch die Weltreligionen.

Symbolbild: Nahaufnahme von einem menschlichen Ohr.
Bildlegende: Im Judentum, Islam und Christentum spielt das hören eine wichtige Rolle. Imago/ blickwinkel

Der Verein oeku Kirche und Umwelt organisiert jedes Jahr die Aktion «SchöpfungsZeit». Noch bis Anfang Oktober widmen sich Schweizer Kirchen speziell der Umwelt, der Schöpfung. Dieses Mal steht unter dem Motto: «Ein Ohr für die Schöpfung». Das Hören spielt nämlich in allen Weltreligionen eine wichtige Rolle, alle haben ihren Ursprung im Wort Gottes. So beginnt denn auch das tägliche Gebet von Juden und Jüdinnen mit: «Höre Israel!».

Ein oft gehörter Kanzelspruch lautet: «Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren». Und der Koran entfaltet seine Schönheit erst, wenn aus ihm kunstvoll vorgetragen wird. Wer eine schöne Stimme hat und die Koran-Rezitation beherrscht, wird in der muslimischen Welt zum Star. Ist das Hören gar wichtiger als das Lesen in den drei Buchreligionen? Eine Reprise.

Redaktion: Judith Wipfler und Antonia Moser