Hausmittel gegen Mücken

Ein Moskitonetz hilft, ein Mückenspray ebenfalls. Aber es gibt auch allerlei Hausmittel, die gegen die kleinen Blutsauger zum Einsatz kommen. Zum Beispiel Tomaten.

Eine Stechmücke sitzt auf einem Daumen.

Bildlegende: Kurz vor Stich: Jetzt lässt sich die Mücken noch folgenlos vertreiben. imago

Für die meisten Mücken ist Paarungszeit. Sie pflanzen sich fort und dazu brauchen sie Blut. Im Blut hat es viele nützliche Proteine, die für die Entwicklung der Eier wichtig sind. Weil die Mückenweibchen diese wichtigen Eiweisse selber nicht produzieren können, stürzen sie sich auf uns. Das Ungerechte ist, dass sie nicht jeden von uns gleich gern haben. Viele kommen unversehrt durch den Sommer, andere hingegen können sich kaum retten vor Mückenstichen.

Wie den Plagegeistern Herr werden, ohne sich gleich zu verbarrikadieren oder zur Chemiekeule zu greifen? Einen Tomatenstock vor dem Fenster soll Mücken abhalten. Einen ähnlichen Zweck sollen Zitrusfrüchte erfüllen. Wenn das nichts bringt, helfen vielleicht folgende Tipps:

  • Meiden Sie Spaziergänge an stehenden Gewässern.
  • Tragen Sie Mückenschutzmittel auf. Empfohlen werden Mittel, die mit dem Gütesiegel «Getestet vom Schweizerischen Tropeninstitut» ausgezeichnet wurden.
  • Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, jedoch keine zu eng anliegenden Kleider. Die Mücken stechen auch durch das Gewebe.
  • Dunkle Farben finden die Mückenweibchen besonders attraktiv – tragen Sie deshalb möglichst helle Kleidung
  • Verwenden Sie ein Moskitonetz für Ihr Bett oder bringen Sie Fliegengitter an den Fenstern an.
  • Auch die Klimaanlage im Hotelzimmer in den Ferien kann Ihnen Sicherheit bieten. Da Mücken Klimaanlagen nicht mögen, sollten Sie die Klimaanlage über Nacht eingeschaltet lassen.

Kommt es trotzdem zu Mückenstichen, helfen folgende Massnahmen:

  • Stich mit Eispackungen kühlen.
  • Der eigene Speichel kühlt die schmerzende Stelle.
  • Stiche in Essigwasser baden.
  • Einstichstelle mit Heilerde behandeln.
  • Salben und Gels benutzen, die Antihistaminika enthalten.
  • Auf keinen Fall sollten die Mückenstiche aufgekratzt werden, sonst sind Infektionen möglich, wenn Bakterien in die Wunde gelangen.
  • Heilt ein Mückenstich nicht ab oder infiziert sich, ist ein Arztbesuch zu empfehlen.
  • Auch Spitzwegerich wirkt abschwellend: Die Einstichstelle mit dem Saft der Blätter betupfen. Als Alternative eignet sich Essig.