Tückische Märzsonne

Endlich sind sie da, die ersten milden Frühlingstage. Alles strömt nach draussen – aber Achtung: Gerade die Frühlingssonne hat es puncto Strahlung in sich.

Alle lechzen nach Sonne. Gerade im Frühling werden sogar Menschen zu Sonnenanbetern, die sich im Sommer ihrer Haut zuliebe lieber in den Schatten zurückziehen. Dabei hat es gerade die Märzsonne in sich!

Denn oberhalb unserer Wetterschicht in der Stratosphäre ist es am Ende des Winters am kältesten. Fällt die Temperatur in dieser Höhe unter minus 80 Grad, bilden sich sogenannte polare Stratosphärewolken. An diesen Wolken zersetzt sich das Ozon. Die Folge: Die schützende Ozonschicht wird dünner, eine härtere UV-Strahlung gelangt bis zur Erde – und das ist insbesondere im März der Fall. Von einer sanften Frühlingssonne ist also derzeit keine Spur.

Sensible Winterhaut

Deshalb kommt es gerade jetzt zu starken Sonnenbränden, meist im Gesicht. Auch, weil viele die Kraft der Sonne wegen der noch kühleren Aussentemperaturen unterschätzen. Darüber hinaus ist die Haut nach dem Winter die Sonne nicht gewöhnt und reagiert zusätzlich sensibel und schnell mit Verbrennungen.

Deshalb sollte man die Haut langsam an die Sonne gewöhnen und immer eine Sonnencreme auftragen, mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30, besser 50. Denn die hierzulande am weitesten verbreiteten Hauttypen 2 und 3 sollten am Anfang sogar eingecremt nicht mehr als 20 Minuten und 30 Minuten an die Sonne, ohne Sonnenschutz sogar nur zehn Minuten.