Junge Bücherwürmer trainieren ihr Hirn fürs Alter

Wer schon als Kind Roman um Roman verschlingt, wird gern als realitätsfremder Träumer abgestempelt. Nun zeigt eine Studie, dass sich junge Bücherwürmer keineswegs den Geist vernebeln, sondern im Gegenteil ihr Hirn bis ins hohe Alter fit machen.

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Leseratten profitieren

0:37 min, aus Puls vom 30.9.2013

Forscher der Rush Universitiy in Chicago haben festgestellt, dass Menschen, die schon in der Kindheit viel gelesen und geschrieben hatten, in den letzten Lebensjahren geistig fitter blieben. Sie analysierten posthum die Daten und die Gehirne von gut 300 verstorbenen Teilnehmern, die im Schnitt knapp 90 Jahre alt geworden waren.

In den Jahren vor ihrem Ableben hatten die Teilnehmer einmal jährlich kognitive Tests durchgeführt. Dabei zeigte sich: Wer in jungen Jahren und auch später sein Hirn mit Lesen, Schreiben oder anderen mentalen Stimulationen geübt hatte, erzielte im hohen Alter um knapp 15 Prozent bessere Resultate in Gedächtnis- und Denkaufgaben.

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