Zum Inhalt springen
Inhalt

Körper & Geist Gesund durch Berührung?

Werden wir genügend berührt? Wir möchten es von Ihnen wissen. Machen Sie mit bei der anonymen Online-Befragung.

Frau Brührt einen Mann an der Schulter
Legende: Berührungen sind nicht nur beruhigend, sie können sogar Schmerzen stillen. Imago

Berührungen sind ein wichtiger zwischenmenschlicher Kommunikationskanal: Sie wirken vertrauensbildend und beruhigend. Das zeigt sich auch im Körper, dieser schüttet bei Berührungen etwa das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin aus. Berührungen sind auch gesund für Körper und Seele, wirken etwa gegen Depressionen und Angstzustände und reduzieren Stress. Der Puls wird langsamer, der Blutdruck sinkt und die Produktion von Stresshormone wird gedrosselt. Berührungen können sogar schmerzstillend wirken oder das Immunsystem stärken.

Doch was, wenn jemand zu wenig berührt wird? Wie der Körper auf Berührungsmangel reagiert, ist noch kaum erforscht. Gemäss Hinweisen aus Waisenhäusern aus dem letzten Jahrhundert könnte Berührungsmangel bei Kindern zu schweren Entwicklungsstörungen führen. Was es aber für ältere oder kranke Menschen bedeutet, nur selten oder nie berührt zu werden, ist noch ungewiss.

Noch ist nicht einmal klar, wie oft Menschen durchschnittlich überhaupt berührt werden. Das möchte Puls mit dieser anonymen Umfrage herausfinden. Und, ob Sie sich gerne mehr oder weniger Berührungen wünschen. Die Umfrage dauert wenige Minuten. Die Resultate fliessen in die Puls-Sendung am 3. September 2018 ein. Dort wird eine Fachfrau die Resultate kommentieren.